Gemeindevorsteher Priester Dirk Makowski spendete am Sonntag, dem 30. August 2026 Maren und Carsten Schweczko den Segen zu ihrem 25-jährigen Ehejubiläum in der Gemeinde Essen-Ost.
Zu Beginn seiner Predigt hieß Priester Makowski das Silberhochzeitspaar, die Gäste, die Mitglieder des Frauenchores und die große Festgemeinde willkommen. Er bedankte sich beim Gemeindechor für den kraftvollen Einstieg in den Gottesdienst mit dem Lied: “Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses“ und stellte den Anwesenden die Frage, ob sie auch einen Lieblingsort hätten, z. B. im Urlaub auf einem Berg oder an einem See. Das Gotteshaus sei unser Lieblingsort, weil Gott, der Herr, und Jesus anwesend seien, so seine Antwort.
Gott sagt „Ja“ zum Leben
Anschließend erläuterte der Gemeindevorsteher das Bibelwort aus 2. Mose 20,13: „Du sollst nicht töten.“ Oberflächlich betrachtet passe dieses Bibelwort nicht zu einer Silberhochzeit. Aber es stecke eine positive Botschaft darin: Gott sage „Ja“ zum Leben. Es sei daher auch unsere Aufgabe, das Leben zu bewahren und zu beschützen. Wir müssten darauf achten, dass es dem anderen gut geht. Das Silberpaar habe vor fünfundzwanzig Jahren auch „Ja“ zueinander gesagt und immer darauf geachtet, dass es dem anderen gut geht. Maren und Carsten haben auch in der Trauer zueinander gehalten. Sie haben Gott mit in ihr Boot genommen, und er habe ihnen Kraft gegeben, auch in schweren Zeiten. Heute bekomme das Ehepaar den Segen Gottes zu seinen zukünftigen Ehejahren. Dieser Segen gelte für die ganze Familie.
Aufeinander achten
In seinem Predigtbeitrag übersetzte Priester Elmar Sadhoff zunächst das vom Frauenchor vorgetragene Lied : „Lord I stretch my hands to You.“ (Herr ich strecke meine Hände zu dir aus). Danach betonte er, dass derjenige, der das Lied geschrieben habe, ein großes Vertrauen gegenüber Gott zum Ausdruck brachte, aber auch Verzweiflung. Es gehe im heutigen Bibelwort nicht darum, den anderen schlecht zu machen, sondern ihn aufzurichten. Mord bedeute auch eine Absicht, jemandem Schaden zuzufügen. Der Priester bat die Anwesenden, darauf zu achten, dass niemand zur Verzweiflung gebracht werde, sondern sich vor denjenigen zu stellen, der schlecht gemacht werde.
Befiehl dem Herrn deine Wege
Der Chor leitete die Handlung zur Silberhochzeit mit dem Lied ein: „Gott ist die Liebe.“ Am Anfang habe man sich verliebt ineinander, führte Priester Makowski in seiner Ansprache an die Eheleute aus. Ihre Liebe sei aber in den 25 Ehejahren gewachsen, und beide Ehepartner haben sich in vielen Bereichen in die Gemeinde eingebracht. Maren sei als Lehrkraft sowie als Sängerin in verschiedenen Chören aktiv und sei ebenfalls für den Altarschmuck zuständig. Carsten sei als Diakon in der Seelsorge tätig. Man könne sich immer auf ihn verlassen. Er betreue die Technik im Gottesdienst und sei daher für die Glaubensgeschwister am Telefon oder TV verantwortlich. Außerdem sei er Konfirmandenlehrer und habe schon vielen jungen Christen Gott und den Herrn Jesus nahegebracht. Für alles bedankte sich der Gemeindevorsteher herzlich.
Bei dem voraufgegangen Seelsorgebesuch habe er die Eheleute gefragt, was das schönste Erlebnis in ihrer Ehe gewesen sei, so Priester Makowski weiter. Sie antworteten, dass dies für sie die Geburt ihrer beiden Kinder war.
Er widmete Maren und Carsten das Bibelwort aus Psalm 37,5: „Befiehl dem Herrn deine Wege.“ Er versicherte ihnen, dass Gott in allen Lebenssituationen mit ihnen gehe und empfahl ihnen, alle Sorgen sowie Freud und Leid dem lieben Gott anzuvertrauen. Danach spendete er dem Ehepaar den Segen zu ihrer Silberhochzeit.
Der Frauenchor sang zum Ende des Gottesdienstes: „Singet froh, wir haben Grund zum Danken.“
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