Im Gottesdienst am Sonntag, 02. August 2026 spendete Gemeindevorsteher Steffen Branz Iris und Ralf Zamljen den Segen zur Goldenen Hochzeit. Familienmitglieder, Freunde und Gäste waren zur Kirche Im Lindacker gekommen, um dieses besondere Ehejubiläum zu erleben.
Zu Beginn seiner Predigt bezog sich Priester Branz auf den Refrain des Chorliedes „Ich bin hier Herr, meinst du mich Herr?“ Die Anwesenden seien an diesem Morgen nicht nur wegen der Goldhochzeit in das Haus Gottes gekommen, sondern um Gott zu dienen, ihm zu signalisieren, dass man an ihn glaubt und mit ihm verbunden ist. Alle Christen hätten den Auftrag, das Evangelium bis zur Wiederkunft des Herrn erlebbar zu halten.
Christus wirkt in der Kirche
Dies drücke sich auch in dem der Predigt zugrunde liegenden Bibelwort aus Habakuk 2,20 aus: „Aber der Herr ist in seinem heiligen Tempel. Es sei stille vor ihm alle Welt.“. Bereits im Alten Bund symbolisierte der Tempel die Gegenwart Gottes, so der Vorsteher weiter. Die Stille in Gotteshäusern mache sie zu Orten der Besinnung und der Heiligung. Allerdings sei die von Menschen geführte, sichtbare Kirche unvollkommen. Diese Mängel könnten durch Einhaltung der Gebote und Zurückstellung der eigenen Person minimiert werden. Auch das Hervorheben des Positiven könne helfen; ebenso das Bewusstsein, dass Christus in der Kirche wirke.
Ich brauch dich allezeit
Eine Sopransolistin leitete die Segenshandlung mit dem Lied „Ich brauch dich allezeit“ ein. Priester Branz machte dem Ehepaar als erstes ein Kompliment über seine jugendliche Ausstrahlung, die eher auf eine Silber- als auf eine Goldhochzeit schließen lasse. Auch spüre man sofort, dass die Ehepartner auf der gleichen Frequenz laufen, wie bereits in der Co-Predigt von Priester Bauer erwähnt. Das Paar hat früh geheiratet und in 50 Jahren stets zu einander gestanden. Sie sind lebensfroh geblieben, weil sie das Positive immer in den Mittelpunkt gestellt haben. Der Vorsteher dankte den Beiden für ihren Einsatz in der Gemeinde und forderte sie auf, anderen mit ihrer Erfahrung zur Seite zu stehen.
Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschte das Paar neue Eheringe; einer war wohl im Laufe der Zeit abhandengekommen.
Mit dem Wunsch, dass Gott den Beiden wie in der Vergangenheit helfe, gute Ehepartner zu sein, spendete der Gemeindevorsteher dem Paar den Segen zur Goldhochzeit.
Zu diesem Anlass widmete er dem Ehepaar ein besonderes Bibelwort aus dem 92. Psalm 15,16:“ Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein, dass sie verkündigen, dass der Herr gerecht ist; er ist mein Fels und kein Unrecht ist an ihm.“
Nach dem Gottesdienst waren alle zum Sektempfang eingeladen.
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