Einen besonderen Festgottesdienst erlebte die Gemeinde Gelsenkirchen am Sonntag, 21. Juni 2026 in Ückendorf. Heidi und Edgar Borys, Priester i. R., empfingen den Segen Gottes zu ihrer Rubinhochzeit.
Der Dienstleiter, Bezirksevangelist Bernd Garstka, forderte die Anwesenden gleich zu Beginn auf, bewusst auf das Schöne zu blicken und es zu genießen. Das Eingangslied „O seliger Sonntag“, ein Liedwunsch des Paares, beschreibt in der letzten Strophe den Sonntag als Vorbild der Ruhe und des Friedens. Er empfahl, diesen Frieden zu nutzen, um innere Ruhe zu finden.
Die Früchte des Heiligen Geistes
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Hebräer 10, 23 zugrunde: „Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat.“ Neben der Hoffnung seien Frieden und Freude weitere Früchte des Heiligen Geistes, so der Evangelist. Er bezeichnete den Frieden als Schlüsselkraft des Heiligen Geistes. Er forderte dazu auf, Frieden mit der Vergangenheit zu machen und beim Blick in die Zukunft nicht ängstlich zu sein, sondern auf Gottes Gnade und Hilfe zu hoffen.
In seinem Predigtbeitrag legte Priester Steffen Branz nahe, die Früchte des Heiligen Geistes nicht aus Trägheit liegen zu lassen, sondern stets zuzugreifen.
Wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt
Der Chor leitete die Segenshandlung mit dem Lied „Lobe den Herrn meine Seele“ ein. In seiner Ansprache an das Paar erinnerte Bezirksevangelist Garstka an die gemeinsame Zeit in der Gemeinde Rotthausen, als Edgar dort Vorsteher war. Er habe schon damals den intensiven und unerschütterlichen Glauben des Paares bewundert. Sein Glaube sei ein riesiges Fundament, das felsenfest stehe ohne zu wanken. In dem vorgetragenen Lied laute eine Zeile „…und du wieder jung wirst wie ein Adler“ – damit meine der Psalmist nicht den Körper, sondern unsere Seele. Der Evangelist riet dem Ehepaar, weiterhin ohne Angst in die Zukunft zu schauen und sich auf den Herrn zu verlassen. Zu diesem besonderen Anlass widmete er dem Paar das Bibelwort aus Psalm 84, 12 + 13: „Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild; der Herr gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen. Herr Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt!“ Anschließend spendete er Heidi und Edgar den Segen zu ihrer Rubinhochzeit.
Zur großen Freude aller wartete nach dem Gottesdienst ein Eiswagen vor der Kirche
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