Am Sonntag, 15. Juni 2025 feierten Doris und Friedrich Modest ihr 65-jähriges Ehejubiläum in der Gemeinde Essen-Ost.
Bezirksevangelist Bernd Garstka legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus 1. Korinther 12,4-6 zugrunde: „Der dreieinige Gott bewirkt Einssein. Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt, alles in allen.“
Er begrüßte das Ehepaar und seine Gäste: „Wir feiern heute einen ganz besonderen Jubiläumsgottesdienst mit euch. Die Zahl 65 steht hier am Altar - das ist kaum zu glauben. Gut, dass wir das im Haus des Herrn feiern dürfen.“ Er wies darauf hin, dass es noch ein weiteres Jubiläum an diesem Sonntag gäbe. Die Christenheit begehe das Trinitatisfest, welches an das Konzil zu Nizäa vor 1700 Jahren erinnere. Dort wurde die Dreieinigkeit Gottes festgelegt. In diesem Bekenntnis wird zum Ausdruck gebracht, dass Vater, Sohn und Heiliger Geist, der eine und wahre Gott sind.
Jeder kann seine Gaben einbringen
Vorsteher Dirk Makowski unterstrich in seinem Predigtbeitrag die Dreieinigkeit Gottes. Das Besondere daran sei, dass alle drei eins sind. Jesus drückte das im hohen priesterlichen Gebet aus. Das sei die Aufgabe für unsere Gemeinde, eins zu werden im Glauben, obwohl wir alle unterschiedlich sind. Jeder könne seine Gaben einbringen. Besondere Gaben seien zum Beispiel, Zuhören können, ein Lächeln schenken, freundlich sein und Frieden stiften.
„Doris und Friedrich sind uns darin ein Vorbild“, so der Vorsteher. „Beim Seelsorgebesuch erwähnte Doris, dass es in der Ehe auch manchmal Konflikte gäbe. Abends wird der Frieden jedoch immer wieder hergestellt.“
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls empfing Bezirksevangelist Garstka das Paar am Altar. In seiner Ansprache erwähnte er, dass heute ein Tag der Dankbarkeit sei. „Ihr habt auch schwere Tage erlebt, aber ihr habt euch einen kindlichen Glauben bewahrt. Von daher habt ihr einen eisernen Glauben und eine eiserne Liebe. Für eure Zukunft widme ich euch das Bibelwort aus Nahum 1, 7 :
„Der Herr ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt, die auf ihn trauen.“
Anschließend spendete er dem Ehepaar den Segen zur Eisernen Hochzeit.
Mit dem Lied „Dich Gott loben wir“ beendete der Chor die Segenshandlung. Nach Schlussgebet und Segen konnten alle Anwesenden dem Ehepaar gratulieren.
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