In den Gemeinden Gelsenkirchen-Rotthausen und Essen-Ost fanden am Sonntag, dem 3. Mai 2026 die planmäßig letzten Konfirmationsgottesdienste des Jahres 2026 im Bezirk Ruhr-Mitte statt. Eine krankheitsbedingt ausgefallene Konfirmation wird noch nachgeholt.
Auch diese Konfirmationsgottesdienste standen unter dem von Stammapostel Jean-Luc Schneider gewidmeten Bibelwort aus Matthäus 10,32: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“
Liebesbekenntnis gegenüber Christus
In Gelsenkirchen-Rotthausen wurde Levin Lanzer konfirmiert. Der Gemeindevorsteher, Evangelist Carsten Crispin, beschrieb das Gelübde zur Konfirmation als Liebesbekenntnis gegenüber Christus. Er versicherte Levin, dass er nicht allein sein werde. Es bestehen feste Verbindungen in die Gemeinde, zur Familie und zu Gott. Evangelist Crispin zeigte das Bild eines Schiffes auf, das mit zwei starken Seilen verknotet ist. Das Schiff spiegelt dabei das Lebensschiff wider. Hier soll Christus mit an Bord sein und Levin durch sein Leben geleiten. Die Seile verdeutlichen die Verknüpfungen innerhalb der Gemeinde. Diese Verbindungen werden durch Glaubenserlebnisse und Gebetserhörungen immer weiter gestärkt. Der Chor trug darauf abgestimmt das Lied "Mit dir, o Herr, verbunden fühl ich mich nie allein" vor.
Das Konfirmationsgelübde legte Levin im Kreis von Jugendlichen und der Jugendbetreuerin der Gemeinde ab.
Nicht allein, sondern von der Gemeinde umgeben
In der Gemeinde Essen-Ost feierte der Gemeindevorsteher, Priester Dirk Makowski den Konfirmationsgottesdienst von Victoria. Er hieß zunächst die Konfirmandin, ihre Familie und alle Anwesenden willkommen. Er betonte, wie schön es sei, dass Victoria nicht alleine da sei, sondern von ihren Eltern und Geschwistern, von den Jugendlichen und von der gesamten Gemeinde umgeben werde. Er wünschte ihr, dass dies nicht nur am heutigen Tag so sein soll, sondern auch in der Zukunft. Er gab ihr den Rat, immer mitzumachen, damit sie ein Teil der Jugend und der Gemeinde sein könne.
Gott als Künstler
In einem Gespräch hatte der Gemeindevorsteher von Victoria erfahren, dass sie sehr gerne male. Er hob hervor, dass der bunte Altarschmuck und ihr schönes buntes Kleid zu ihrem Hobby passten. Er übertrug Victorias Liebe zur Malerei auf den Glauben und führte aus, dass Gott auch ein Künstler sei. Er habe Victoria so geschaffen, dass sie vollkommen sei. Gott male dabei mit schönen Farben. Sie stünden für die schönen Tage im Leben eines Menschen. Er male aber auch mal mit grauer Farbe; diese stünden für die traurigen Tage im Leben. Zuletzt gab er der Konfirmandin den Rat: „Lass Gott mal malen! Beziehe Gott in deine Entscheidungen mit ein, zum Beispiel bei der Berufs- oder Partnerwahl. Beziehe Jesus mit ein und bekenne dich zu ihm, dann bekennt er sich auch zu dir vor Gott, seinem Vater im Himmel.“
In seinem Predigtbeitrag äußerte Victorias Konfirmandenlehrer, Diakon Carsten Schweczko, zwei Gedanken. Zunächst erwähnte er, dass man beim Malen immer bunte Bilder malen wolle, aber das Grau im Leben eines Menschen dazu gehöre. Danach sprach von der goldenen Regel des Herrn Jesu (Matthäus 7,12), die sinngemäß laute, dass man das, was man von anderen Menschen erwarte, ihnen auch tun solle. Dies bedeute, selbst aktiv zu werden, dem Gegenüber Freude zu schenken und ihm friedlich und freundlich zu begegnen.
Sich zu Jesu bekennen
Priester Daniel Olschwesky stellte die Frage in den Raum, wie man als Vierzehnjährige sich zu Jesu bekenne könne und wo dabei die eigene Person bleibe. Er gab der Konfirmandin den Rat, es einfach auszuprobieren, und auch wenn es nicht immer gelinge oder sie mal scheitere, solle sie nicht aufgeben.
Bei der Konfirmationshandlung ging Priester Makowski auf die Verantwortung ein, welche die Konfirmandin mit ihrem Gelübde übernimmt. Es sei die Verantwortung für den Glauben. Victoria werde aber nicht damit allein gelassen; die Familie, die Jugendbetreuer, alle Jugendlichen und die ganze Gemeinde seien für sie da. Nachdem Victoria das Glaubensbekenntnis mit einem „Ja“ bekräftigt hatte und ihr Konfirmationsgelübde abgelegt hatte, spendete Priester Makowski ihr den Segen zur Konfirmation.
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