Einen feierlichen Gottesdienst mit dreifacher Versiegelung, Ordination der Diakonin Beatrix Kroll und Ruhesetzung des Priesters Klaus Kienast hielt Apostel Thorsten Zisowski am Mittwoch, dem 13.08.2025, in der Gemeinde Essen-Mitte.
Mit dem Bibelwort aus Philipper 2,13: „Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.“ diente Apostel Zisowski den in der Kirche versammelten Gemeinden Essen-Mitte, Essen-Ost und Essen-Überruhr. Im Zentrum der Predigt stand das Wollen im Glauben, das durch die Versiegelungen und die Amtsgabe auch im Gottesdienst sein Wirken fand.
Grundlage: Wollen
Den Ausgangspunkt der Predigt des Apostels bildeten Adam und Eva. Von damals bis heute sei kein Mensch ein Experiment gewesen. Dem Menschen habe Gott einen freien Willen gegeben - so zwinge er bis heute keine bestimmte Lebensführung auf. Vielmehr sei es die Wahl eines Jeden, im Glauben leben zu wollen, wie auch die Wahl zu sündigen. Der Reiz der Sünde liege dabei im Paradies wie heute oftmals darin, sich nicht klein halten lassen zu wollen. Mit der Erlösung durch den Opfertod Christi gebe es aber heute die Möglichkeit, die Sünden vergeben zu bekommen. Grundlage der Gnade sei jedoch das eigene Wollen, selbst Gnade walten zu lassen. So komme es auch im Vaterunser zum Ausdruck: „wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“
Mit Blick auf seine vergangene Amtszeit stellte Priester Kienast in seinem letzten Gottesdienst als aktiver Amtsträger das Gebet als starkes Werkzeug des Wollens heraus. So wirke Gott immer – auch wenn es viel Arbeit sei und die Antwort manchmal Zeit brauche.
Ausdruck des Wollens
Das Wollen als notwendigen Teil des Glaubens griff der Apostel in der Spendung des Sakraments der Heiligen Versiegelung auf. So sei es ein Weg in den neuapostolischen Glauben zurück für die versiegelten Glaubensgeschwister. Auch wenn es Enttäuschungen gegeben habe, sei Gott immer da gewesen. Das „Ja“ zur Versiegelung – für die zwei Kinder stellvertretend durch die Mutter abgegeben – sei daher der Ausdruck des Wollens, den Weg mit Gott zu gehen.
Im Anschluss an das Heilige Abendmahl wurde zunächst Priester Kienast aus der Gemeinde Essen-Mitte in Ruhe gesetzt. Er diente insgesamt 42 Jahre im Amt – 21 Jahre in Diakonenämtern, 21 Jahre im Priesteramt. Der Apostel dankte dem Priester für die Übernahme vieler Aufgaben, seine Verlässlichkeit, seinen Dienst und sein mehrfach bestätigtes „Ja“ zum Amt.
Als letzte Amtshandlung im Gottesdienst wurde Beatrix Kroll für die Gemeinde Essen-Ost als Diakonin ordiniert. Dabei bekräftigte Apostel Zisowski das Profil des geistlichen Diakonenamtes. Mit dem Amt kämen Vollmacht, Heiligung und Segen. Die Aufgabe komme aber mit Gott – er schicke nicht, sondern er gehe mit. Die Glaubensschwester bekräftigte auch ihr Wollen mit einem „Ja“.
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