Die Heilige Wassertaufe des kleine Emiliano feierte die Gemeinde Essen-Ost am Sonntag, dem 18. Januar 2026. Neben zahlreichen Freunden und Gästen nahm auch die Gemeinde Essen-Überruhr an diesem Gottesdienst teil.
Priester Holger Lother hieß zunächst die Anwesenden herzlich willkommen und ging auf das zuvor erklungene Chorlied ein: „Herr, kehr neu bei mir ein“. Dies sei eine gute Bitte, und er sei sich sicher, dass Gottes Trinität heute an diesem Ort sei.
In seiner Predigt erläuterte er das Bibelwort aus Johannes 1,29-31:„Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt! Dieser ist’s, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der vor mir gewesen ist, denn er war eher als ich. Und ich kannte ihn nicht. Aber damit er offenbar werde für Israel, darum bin ich gekommen zu taufen mit Wasser.“
Christ werden
Priester Lother übertrug die Bedeutung der Bibelstelle auf die heutige Zeit. Johannes der Täufer habe getauft zur Buße. Erst als Jesus selbst aktiv wurde, gab es das Sakrament der Taufe. Dabei werde die Erbsünde abgewaschen. Das Getrenntsein von Gott werde damit aufgehoben. Die Taufe mache aus einem Menschen ein Mitglied der Kirche Christi, also einen Christen.
Der Gemeindevorsteher, Priester Dirk Makowski, erwähnte in seinem Predigtbeitrag, dass alle, die getauft sind, zu Jesus Christus gehören und ein Teil von ihm seien. Bei der Wassertaufe werde mit ausgesondertem Wasser dem Täufling im dreieinigen Namen Gottes das Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Man könne es später nicht mehr sehen, führte er weiter aus. „Die Liebe sei das Zeichen, daran man uns erkennt.“ heiße es in einem Lied aus dem neuapostolischen Gesangbuch. Daran solle man jeden Christen erkennen.
Näheverhältnis zu Gott
Zur Einleitung der Heiligen Wassertaufe trug der Gemeindechor das Lied vor: „Der Heiland sorgt für dich, fürchte dich nicht!“ Priester Lother hieß danach die Eltern mit den Kindern am Altar willkommen und erklärte ihnen die Bedeutung der Taufhandlung. Mit der Taufe möchte sich der liebe Gott Emiliano nähern. Der kleine Täufling soll ein Christ werden. Die Eltern tragen dabei ihr Kind zum Altar, denn Emiliano könne noch nicht selber laufen. Genauso tragen die Eltern die Verantwortung für ihren Sohn, ihn als Christ zu erziehen. Diese Verantwortung zu übernehmen, bekräftigten die Eltern mit einem „Ja“. Danach spendete Priester Lother Emiliano das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles beendete der Priester den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
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