Vier Gemeinden versammelten sich am Mittwochabend, dem 26. November 2025 in der Kirche in Essen-Überruhr. Den Gottesdienst feierte Apostel Thorsten Zisowski mit den Gläubigen.
"Oh selig, ein Gotteskind zu sein" sang der gemischte Chor nach dem Eingangsgebet. Apostel Zisowski bezog sich einleitend auf dieses Lied: Es gebe Tage, an denen man weit davon entfernt sei, diese Seligkeit zu empfingen. Daher sei es wichtig, dass Gott uns immer wieder daran erinnere - an Tagen mit Erfolgen und in Momenten der Niederlagen, nicht erst in ferner Zukunft, sondern heute und an jedem Tag. So wandte sich der Apostel an die Gottesdienstteilnehmer aus den Gemeinden Essen-Überruhr, Essen-Ost, Essen-Kupferdreh und Essen-Mitte.
Schafe und Wölfe
Der Predigt des Apostels lag das Bibelwort aus Lukas 10,3 zugrunde: "Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe." Dieses Bibelwort beschreibt die Aussendung der Zweiundsiebzig und den Auftrag Jesu, dass sie seine Zeugen sein sollen. Das Bild der Lämmer und Schafe finde sich häufig in der Heiligen Schrift, erläuterte Apostel Zisowski. Schafe würden als verletzliche Tiere gesehen, für die immer jemand da sein muss. Jesus habe sich als der gute Hirte vorgestellt, der sein Leben für die Schafe gab. Sein Versprechen: "Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen" (Johannes 10,27 und 28).
Wölfe dagegen seien ein Bild für Irrlehrer. Sie nähern sich uns Menschen in Einstellungen, so Apostel Zisowski. Sie predigen nicht Liebe und Nächstenliebe, nicht Vergebung oder das Evangelium. Sie streben nach dem eigenen Vorteil, auch wenn dabei der Andere auf der Strecke bleibt. Sie predigen nicht die Wiederkunft Christi, sondern: "Lebe dein Leben heute".
Die Botschaft des Evangeliums ist Liebe
Das Evangelium Jesu zu bezeugen - diese Aufforderung gelte uns auch heute, fuhr der Apostel fort. Jesus konnte sich allen Menschen zuwenden und wollte die frohe Botschaft allen nahebringen. "Dies ist auch deine Aufgabe - nicht wortreich, sondern durch Liebe." so die Aufforderung des Apostels an die Gottesdienstteilnehmer. Dies beinhalte auch, für alle Menschen zu beten und Vergebungsbereitschaft zu zeigen. "Lasst uns diesen Auftrag nicht mit Angst ausfüllen, sondern in dem Bewusstsein, dass Jesus immer bei uns ist." so Apostel Zisowski zum Abschluss seiner Predigt.
Bezirksevangelist Holger Stramka unterstrich diese Aufforderung des Apostels: "Lasst uns die frohe Botschaft weitertragen in dem Bewusstsein, dass es immer eine Lösung gibt." In dem Bewusstsein, dass die Schafe die Stimme des Hirten hören, fühlen sie sich in sicherer Umgebung. In diesem Sinne sollen auch wir uns senden lassen wie Schafe und Lämmer, so der Bezirksevangelist.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls beendete Apostel Zisowski den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
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