Apostel Thorsten Zisowski entlastete Bezirksevangelist Bernd Garstka am Palmsonntag, 29. März 2026, von seiner Aufgabe als Vorsteher der Gemeinde Gelsenkirchen-Buer. Zu seinem Nachfolger ernannte der Apostel Priester Helmut Mrowitzki, bislang Vorsteher der Gemeinde Gladbeck. Als neuer Vorsteher für die Gemeinde Gladbeck wurde Priester Markus Knigge beauftragt
Der Gottesdienst in der Gemeinde Gelsenkirchen-Buer stand im Zeichen des Wechsels der Gemeindevorsteher. Dazu begrüßte der Apostel die Gemeinden Gelsenkirchen-Buer, Gladbeck und einen Teil der Gehörlosengemeinde sowie den Gebärdenchor.
Ein Weg von Vorbild und Freundschaft
Bei der Ansprache zur Beauftragung wandte sich Apostel Zisowski an die neuen Vorsteher. In Bezug auf das Bibelwort zu Palmsonntag riet er ihnen ihre Kleider für die Gemeinde auszubreiten, um deutlich zu machen, dass Wege verbunden werden. „Es ist nicht der Vorsteherweg; es ist der Weg Gottes. Ein Weg von Nachfolge, Demut, Glaubensgehorsam, Vorbild und Freundschaft“, sagte der Apostel.
Danke für „Extrameile“
Er dankte Bezirksevangelist Bernd Garstka für die „Extrameile“, die er neben seinen Aufgaben in der Bezirksleitung gegangen sei. Insbesondere würdigte der Apostel die Liebe, die in die Gemeinde investiert wurde. Bernd Garstka leitete die Gemeinde für zehn Monate.
Ruhesetzung
Apostel Zisowski verabschiedete Evangelist Reinhard Kalina aus der Gemeinde Gladbeck und Priester Jörg Vaaßen aus der Gemeinde Buer in den Ruhestand. Er dankte für die Arbeit in den vergangenen Jahren und drückte seine besondere Wertschätzung aus.
Ordination
„Macht euch keine Sorgen; er sorgt für euch“, versicherte Apostel Zisowski den neu ernannten Diakonen. Für die Gemeinde Buer wurde Diakonin Kerstin Koller und Diakon Heiko Post beauftragt; für die Gemeinde Gladbeck Diakonin Sarah Kalina.
Der richtige Weg
Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus Lukas 19, 36+37:“Als er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten.“
Nach der Bibellesung aus Makus 11, 1-11 beleuchtete der Apostel zunächst die Geschehnisse und die Atmosphäre an Palmsonntag in Jerusalem. Die Stimmung an diesem Passahfest war ausgelassen und man begrüßte Jesus als Retter vom Joch der Römer. Die Menschen breiteten ihre Kleidung als Zeichen ihrer Verbundenheit und ihrer Übereinstimmung mit seinem Weg vor ihm aus. Jesus sah den Tag aus einer anderen Perspektive. Er wusste, dass ihn unsägliches Leid erwartet. Dieses Wissen hat ihn jedoch nicht davon abgehalten, seinen Weg weiterzugehen.
Hier spannte der Apostel einen Bogen bis in die Gegenwart. „Wir kennen diesen Weg und legen jetzt unser Herz und unseren Wandel auf den Weg.“
Heilige Versiegelung
Im Laufe des Gottesdienstes spendete der Apostel zwei Kindern aus den Gemeinden Buer und Gladbeck das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Bei der Ansprache an die Eltern griff er das Thema aus dem Bibelwort erneut auf: “Der Weg, den wir gehen, ist ein Weg des Vertrauens. Wir müssen uns nicht ständig umsehen, ob er noch da ist, denn wir wissen, er geht an unserer Seite. Der Weg endet nicht irgendwo; er ist keine Reise ins Blaue, sondern eine Reise zu Gott. Für diesen Weg übernehmt ihr heute die Verantwortung.“
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