Daniela Kapteina und Andreas Lahr feierten ihr 25-jähriges Ehejubiläum im Gottesdienst am Sonntag, dem 20. Juli 2025 zusammen mit der Gemeinde Essen-Mitte.
„Wir freuen uns, dass wir diesen Tag mit euch erleben dürfen.“ Mit diesen Worten leitete der Gemeindevorsteher, Priester Michael Sokoll, seine Predigt ein. In der Gemeinde sei an diesem Sonntagmorgen eine besondere Atmosphäre spürbar. Grund dafür sei die Silberhochzeit und der damit verbundene Segen, um den die Eheleute gebeten haben und der den Gottesdienst kröne.
Frieden und Gottesfurcht
Thema des Gottesdienstes war die Wirksamkeit von Gottes Frieden, basierend auf dem Bibelwort aus Apostelgeschichte 9,31: „So hatte nun die Gemeinde Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich auf und lebte in der Furcht des Herrn und mehrte sich unter dem Beistand des Heiligen Geistes.“ Frieden bedeute in diesem Kontext nicht die Abwesenheit von Konflikten, führte Priester Sokoll aus. Vielmehr werde hier die Anregung gegeben, miteinander zu wachsen und eine gemeinsame Entwicklung anzustreben. Dies gelte in der Ehe, in der Gemeinde und in allen Bereichen des Zusammenlebens. Wenn Christus wirke, könne dies zunächst unbequem sein; Jesu Frieden bedeute nicht ein bequemes Leben. Er führe aber in eine tiefe innere Ruhe, die Entwicklung, Aufbau und Wachstum ermöglicht. Die in dem Bibelwort ebenfalls angesprochene Gottesfurcht bewirke eine Abwehrreaktion gegen das Böse. „Gottesfurcht gipfelt in dem Wissen, dass alles Gute von Gott kommt.“ fasste Priester Sokoll zusammen.
Entwicklung und Wertschätzung
In seiner Ansprache vor der Segensspendung bekräftigte der Gemeindevorsteher einleitend, dass die Gemeinde das Silberpaar umgebe – damals bei der grünen Hochzeit wie auch 25 Jahre später bei der Silberhochzeit. Er bezeichnete die Eheleute als Fundament für die Gemeinde, in die sie sich auf verschiedene Weise aktiv einbringen. Andreas Lahr ist seit vielen Jahren als Evangelist in der Gemeinde tätig.
Der Friede Gottes, der eine tiefe Entwicklung schafft – dieses Thema des Gottesdienstes griff Priester Sokoll in seiner Ansprache an die Eheleute auf. Er führte aus, dass ihre gemeinsame Zeit geprägt war von einer gemeinsamen Entwicklung, von der Dankbarkeit, dass beide die Wege des anderen mitgehen, sowie von großer Liebe und Wertschätzung. Beide haben versucht, miteinander Wege zu finden, die dem anderen gut tun. Dazu gehöre insbesondere auch, dass die Eheleute den Glauben miteinander gestalten. „Das bringt den Frieden Gottes auf den Punkt: Nicht die Abwesenheit von Konflikten, sondern eine gemeinsame Entwicklung.“ fasste Priester Sokoll zusammen.
Für die weitere gemeinsame Zeit widmete der Gemeindevorsteher den Eheleuten das Bibelwort aus Matthäus 7,7: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ Dieses Wort sei ein einfacher Rat Jesu an uns Menschen und bekräftige, was ohnehin in Daniela und Andreas stehe. Anschließend spendete er den Eheleuten den Segen zu ihrer Silberhochzeit.
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