Das 50-jährige Jubiläum des Hochzeitspaares Renate und Hans Mehles feierte die Gemeinde Essen-Mitte im Gottesdienst am Sonntag, dem 08.03.2026, gehalten durch den Gemeindevorsteher, Priester Michael Sokoll.
Der feierliche Gottesdienst war geistlich geprägt durch das Bibelwort aus Matthäus 17,5: „Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!“ sowie durch das erste Lied des Chores „Ziehe deine Schuhe aus“. Priester Sokoll betonte, dass Bibelwort und Chorlied in enger Verbindung stehen.
Nähe zu Gott
Eingangs führte der Gemeindevorsteher aus, dass in der dem Chorlied zugrundeliegenden Geschichte um Mose das Ausziehen der Schuhe eine Handlung zur Vorbereitung auf die Nähe zu Gott sei. Die Schuhe stünden dabei für das Störende, das vor der Tür bleiben dürfe.
Darum gehe es auch bei dem Bibelwort, das sich mit der Verklärung Jesu befasst. Gott habe bei der Verklärung Jesu deutlich gemacht, dass Jesus zugehört werden solle. Jesus zuzuhören, schaffe Nähe zu Gott, so der Gemeindevorsteher.
Jesus ZU-hören
So zog Priester Sokoll die Verbindung zwischen beiden Gedanken: Wer Nähe zu Gott wolle, müsse sich vorbereiten und Jesus zuhören. Zuhören bedeute aber nicht bloßes Hören oder Hinhören, sondern es bedürfe eines Verstehenwollens, um so aus den Worten Christi Handlungen abzuleiten.
Evangelist Andreas Lahr fügte in seinem Predigtbeitrag hinzu, dass Jesus an unserer Seite sei, wenn wir ihm zuhören; in allen Lebenslagen – so wie es auch in einer Ehe sei. So dürften wir darauf vertrauen, dass eine Beziehung gut werde, wenn Gott da sei - selbst wenn es anders laufe, als wir es uns wünschen.
„Friede sei mit euch!“
Vor der Spendung des Segens zur goldenen Hochzeit wandte sich Priester Sokoll an die Eheleute und führte aus, dass Gott für einen Jeden individuell da sei. Auch wenn es noch so unwahrscheinlich scheine, könne in Gott eine jede Beziehung ent- und bestehen. Er greife helfend ein, wenn sie gottgewollt sei. Dem goldenen Hochzeitspaar gab der Gemeindevorsteher für seine Zukunft die Worte: „Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch!“ aus Johannes 20,21 an die Hand. Der Friede Gottes sei nicht bloß eine Floskel, sondern ein tiefer Wunsch zu allen Zeiten. Priester Sokoll schloss mit der Verbindung zum Gottesdienst: „Jesus sollt ihr zuhören: Friede sei mit euch!“ Anschließend spendete er Renate und Hans Mehles den Segen zu ihrer goldenen Hochzeit.
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