Heike und Priester in Ruhe Herbert Deuter empfingen im Gottesdienst am Sonntag, dem 22. März 2026, den Segen zu ihrem 50-jährigen Ehejubiläum in der Gemeinde Gelsenkirchen-Resse. Den Gottesdienst führte der Vorsteher der Gemeinde, Priester Thorsten Kasper, durch.
Als Grundlage des Gottesdienstes diente ein Wort aus Matthäus 26,29: "Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, an dem ich aufs Neue davon trinken werde mit euch in meines Vaters Reich."
Freude wirken
Der Gemeindechor sang zu Beginn des Gottesdienstes das Lied „Sakrament der Liebe Gottes“. Zunächst sprach der Gemeindevorsteher das Goldhochzeitspaar an und erwähnte, dass die Eheleute Grund dafür seien, dass sich die Gemeinde an diesem Sonntag besonders freuen könne. „Die Gemeinde freut sich mit euch und über euch, weil ihr generell und heute einen besonderen Platz in der Gemeinde habt und ein wertvoller Teil der Gemeinde seid. Es ist immer ein guter Einstieg in einen Gottesdienst, wenn wir mit Freude beginnen können“.
„Freude zu wirken ist auch eine Verpflichtung, die wir als Teil der Kirche und der Gemeinde haben“, führte der Dienstleiter weiter aus. „Das ist keine leichte Aufgabe, auch weil jeder seine eigenen persönlichen Stimmungen hat und Situationen erlebt, die nicht schön und einfach sind, aber Jesus Christus hat uns trotzdem dazu berufen, Freude zu wirken“.
Nach dem Chorlied „Jauchzet Gott alle Welt“ diente Evangelist Christian Schoß und sprach dem Goldhochzeitspaar ein Lob aus: „50 Jahre seid ihr jetzt zusammen und seid toll dabei unterwegs. Ihr habt zusammengehalten und wart eine Einheit und habt gedient. Wir als Glaubensgeschwister können es euch gar nicht vergelten, aber wir bitten den Herrn, dass er das tut“.
Da sein, wo Gott ist
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles leitete der Gemeindechor die Segensspendung zum Hochzeitsjubiläum mit dem Lied „Ich glaube an den Vater“ ein. Priester Kasper ging auf das Lied ein und sagte dazu, dass es in ihm beim Hören immer wieder die gleiche Reaktion auslöse, nämlich zu sagen: "Ich auch, ich glaube das auch." Und auch das Goldhochzeitspaar habe diesen Glauben, der sie auch heute vor den Altar geführt habe, um von Gott gesegnet zu werden. „Ihr sollt den Segen Gottes, aber auch den Segen der Gemeinde für eure Zukunft erhalten“.
Der Gemeindevorsteher gab dem Paar ein Bibelwort aus Psalm 18,25 an die Hand, dieses sogar in zwei Bibel-Übersetzungen. „Wer zu dir steht, dem stehst du auch zur Seite und wer nach deinem Willen lebt, den enttäuscht du nicht“ (Übersetzung HFA). „Das ist der Gedanke, den der liebe Gott euch mitgibt“, führte er weiter aus.
„Wer bei ihm ist, wer ihm treu bleibt, der wird ihn erleben. Das war bei euch vor 50 Jahren so und in der ganzen Zeit dazwischen; ihr habt den lieben Gott immer wieder erlebt. Und warum? Weil ihr dort wart, wo Gott war. Und heute seid ihr an den Altar gekommen, weil ihr da seid, wo Gott ist. Und das wird auch in der Zukunft so sein.“
Priester Kasper bedankte sich bei dem Goldhochzeitspaar für alles, was die Eheleute im Laufe der Zeit und mit Engagement in die Gemeinden investiert haben, für die Gebete, für den Glauben, den sie mit der Gemeinde teilen und dass die Gemeinde mit ihnen den Weg gemeinsam gehen kann. Zum Abschluss spendete er dem Paar den Segen zur Goldenen Hochzeit.
Nach dem Gottesdienst hatte die Gemeinde die Gelegenheit, dem Jubelpaar zu gratulieren und bei einem gemütlichen Beisammensein Gemeinschaft zu pflegen.
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