Elvi und Hans-Jürgen Boltsch empfingen den Segen zu ihrem 60-jährigen Ehejubiläum am Sonntag, dem 31. August 2025. Den Gottesdienst feierte Bischof Manfred Bruns mit den Eheleuten, der Familie und der Gemeinde Essen-Mitte.
Mit dem Lied „Bis hierher hat der Herr geholfen“ leitete der Gemeindechor die Segenshandlung ein. Bischof Bruns äußerte zu Beginn seiner Ansprache seine Freude, dass Elvi und Hans-Jürgen Boltsch dieses Ehejubiläum feiern dürfen, und wünschte ihnen, dass sie auch weiterhin – wie im Chorlied gesungen – vom Herrn gesegnet werden. Gott habe die Eheleute bisher durch glückliche und schwere Tage geführt, aber gerade in schweren Tagen seien das Licht und der Trost Gottes am wertvollsten. Darauf haben die Eheleute in ihrem Leben vertraut und einen festen und unerschütterlichen Glauben bewiesen. Er gab ihnen die Zusage, dass Gott auch weiterhin helfen werde – so, dass sie das Ziel des Glaubens erreichen können.
Gott wird helfen
Zu ihrer diamantenen Hochzeit widmete der Bischof den Eheleuten das Bibelwort aus Sacharja 9,16: „Und der Herr, ihr Gott, wird ihnen zu der Zeit helfen, der Herde seines Volks; denn wie edle Steine werden sie in seinem Lande glänzen.“ „Ein passendes Wort zur diamantenen Hochzeit.“ so Bischof Bruns, denn Diamanten seien die edelsten Steine. Sie zeichneten sich aus durch ihre Farbe, ihren Schliff, ihre Reinheit und ihr Gewicht. Die Farbe sei ein Bild der Freude – die Freude am Herrn, am Gottesdienst, am Gesang, an der Gemeinschaft strahle auch das Ehepaar aus. In ihren Ehejahren haben Elvi und Hans-Jürgen Boltsch vieles erlebt. Dadurch habe Gott sie geschliffen, und sie seien in allen Situationen treu geblieben. Reinheit werde in dem Bibelwort aus Matthäus 5,8 angesprochen, führte der Bischof weiter aus: „Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“ Und schließlich seien es die guten Werke, die Gewicht vor Gott haben - demütig zu Gott zu schauen, zu glauben, ihn um Segen und Gnade zu bitten. Auch heute gelte daher die Zusage: Gott wird helfen.
Nach einem Gebet spendete der Bischof Elvi und Hans-Jürgen Boltsch den Segen zu ihrer diamantenen Hochzeit.
Ein Geschenk Gottes
Der Gottesdienst beschäftigte sich mit der Bekehrung der Lydia, einer Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, die durch die Worte des Apostels Paulus zum Glauben kam (vgl. Apostelgeschichte 16,14 und 15). Bischof Bruns erläuterte zu diesem Bibelwort, dass es nicht das Werk Lydias war, das sie zum Glauben führte. Es sei - damals wie heute - ein Geschenk Gottes, wenn wir glauben können und das Wirken des Heiligen Geistes in der Seele spüren. Er rief die Gemeinde dazu auf, aus dem Glauben heraus Gutes zu tun. Dies heiße insbesondere, den Herrn zu bekennen und anderen Menschen zu helfen, zu Jesus zu finden.
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