Nach den Konfirmationsgottesdiensten in Essen-Mitte und Gladbeck ( wir berichteten) fanden die diesjährigen Konfirmationen am Sonntag, dem 26. April 2026 in den Gemeinden Gelsenkirchen, Gelsenkirchen-Resse und Gelsenkirchen-Erle ihre Fortsetzung.
Wie schon am Sonntag zuvor lag den Konfirmationsgottesdiensten das Bibelwort aus Matthäus 10,32 zugrunde: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“
Gelsenkirchen: Das Bekenntnis erneuern
In der Gemeinde Gelsenkirchen richtete der Gemeindevorsteher, Priester Steffen Branz, an die Konfirmandinnen Lia und Mia den Appell, sich bewusst und öffentlich zu Jesus Christus zu bekennen. Dieses Bekenntnis sei kein einmaliger Akt, sondern ein lebenslanger Weg, der immer wieder erneuert werde. Die Liebe Jesu Christi trage auch dann, wenn das eigene Verständnis oder die eigene Kraft an Grenzen stoßen. Der Konfirmationssegen sei Zuspruch und Kraftquelle für den weiteren Lebensweg. Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist – begleite und stärke die Konfirmandinnen. Der Heilige Geist helfe ihnen dabei, ihr christliches Versprechen im Alltag zu leben und auch in schwierigen Situationen standhaft zu bleiben.
Zugleich ermutigte der Priester die Gemeinde, offen, herzlich und unterstützend zu sein, insbesondere gegenüber den neu Konfirmierten. Gemeinschaft trage auch dann, wenn nicht alles vollkommen ist – vergleichbar mit einer gereinigten Terrasse, auf der zwar einzelne Flecken bleiben, das Gesamtbild jedoch strahle. Die Konfirmandinnen lud er ein, sich aktiv ins Gemeindeleben einzubringen und ihre Fähigkeiten zu entfalten. Entscheidungen im Leben sollten im Vertrauen auf Gottes Begleitung getroffen werden. Auch nach der Konfirmation bleibe der Glaube ein lebenslanger Lernprozess. Die Gemeinde soll stets ein Ort des Willkommens und der Unterstützung sein – unabhängig davon, wie regelmäßig jemand teilnimmt.
Abschließend sprach Priester Branz eine herzliche Einladung aus, das erneuerte Glaubensbekenntnis im Alltag sichtbar werden zu lassen: im Glauben, in der Liebe sowie im respektvollen und versöhnlichen Miteinander.
Gelsenkirchen-Erle: Wie bekenne ich meinen Glauben?
In der Gemeinde Gelsenkirchen-Erle hieß der Gemeindevorsteher, Priester Roland Thöne, die Konfirmandinnen Emma und Johanna, ihre Familien und Gäste, sowie zahlreiche Gemeindemitglieder zum Konfirmationsgottesdienst herzlich willkommen.
„Wie können wir unseren Glauben bekennen?“ fragte Priester Thöne in seiner Predigt und erläuterte anhand verschiedener Persönlichkeiten der Bibel, wie das Bekennen praktiziert werden kann: Mutig wie David, der im Sendungsbewusstsein den Kampf mit Goliath aufnahm, oder wie Petrus in verschiedenen Situationen, beispielsweise als er nach erfolglosem Fischfang nicht auf eigene Erfahrung vertraute, sondern göttlichen Rat annahm. Zudem riet der Gemeindevorsteher dazu, Reue bei Verfehlungen zu zeigen und den Glauben an Vergebung durch Jesu Liebe aufzubringen. Jesus habe Petrus nicht angeklagt, obwohl er ihn drei Mal verraten hat.
Gelsenkirchen-Resse: Bekenntnis zu Jesus Christus
Priester Dino Thiel stellte zu Beginn seiner Predigt die Frage: "An wen glauben wir, zu wem bekennen wir uns?" Seine Antwort: "Wir glauben an Gott, unseren Vater, der uns von Herzen liebt. Wir bekennen uns zu Jesus Christus, der auf diese Erde gekommen ist, gestorben, gekreuzigt und auferstanden ist. Der zur Rechten Gottes sitzt und von wo aus er wiederkommen wird. Dazu bekennen wir uns." Weiter führte er aus, dass wir uns auch zum Apostelamt, zum Heiligen Abendmahl, zur Sündenvergebung bekennen. Wir glauben an das Wiedersehen mit denen, die uns voraufgegangen sind. Wir glauben an die Hochzeit im Himmel, an das Tausendjährige Friedensreich, in dem wir als königliche Priesterschaft an der Seite Jesu Christi das Evangelium allen Menschen noch einmal nahebringen.
Priester Thiel führte weiter aus, dass er dem Konfirmanden Laurin drei Fragen stellen werde: „Glaubst du an den neuapostolischen Glauben, so wie er im Glaubensbekenntnis zum Ausdruck kommt? Willst du Jesus Christus nachfolgen? Und willst du dich vorbereiten lassen auf die Wiederkunft Jesu Christi?“ Und dahinter kommen nicht die Worte: „Schaffst du das?“, sondern dahinter stehen einzig und alleine die Worte Jesu Christi: „Liebst du mich?“ so Priester Thiel.
Segen zur Konfirmation
In allen drei Gemeinden bestätigten die jungen Christen mit ihrem Ja-Wort und Gelübde, Gott die Treue zu halten, dem Bösen zu entsagen sowie sich dem dreieinigen Gott zu übergeben. Im Anschluss daran empfingen sie den Segen zu ihrer Konfirmation.
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