Nelly, Carla und Louis empfingen am Sonntag, dem 4. Mai 2025 den Segen zu ihrer Konfirmation in der Gemeinde Gelsenkirchen-Buer.
Grundlage dieses Festgottesdienstes war das Bibelwort aus Philipper 2,4: "Und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient."
Zu Jesus Christus bekennen
Nach dem vom Gemeindechor vorgetragenen Lied: "Ins Wasser fällt ein Stein..." wies Bezirksevangelist Holger Stramka auf die besondere Bedeutung der Konfirmation für die Konfirmandinnen und den Konfirmanden, aber auch für die Kirche Christi weltweit hin. Diese werde größer, wenn sich junge Christen wie Nelly, Carla und Louis durch ihr Gelübde zu Jesus Christus bekennen und damit zum Ausdruck bringen, dass sie das Böse auf der Welt bekämpfen wollen. Dabei solle die Gemeinde sie mit allen Kräften unterstützen.
Das Gebot der Nächstenliebe
Zum Bibelwort führte Bezirksevangelist Stramka aus, dass der Gedanke aufkommen könnte: "Komme ich nicht zu kurz, wenn ich nicht (nur) auf das Eigene, sondern auf das sehe, was dem andern dient?" Hierbei helfe das bekannte Gebot der Nächstenliebe, welches Jesus Christus selbst als das höchste Gebot beschrieb: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und erste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." (Matthäus 22,37-39). Wenn wir Menschen also tun, was dem andern dient, tun wir damit auch uns Gutes, nach dem Grundsatz: "Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude."
In seinem Predigtbeitrag sprach Evangelist Dirk Weißmann Nelly, Carla und Louis persönlich an. Er beschrieb Situationen, in denen sie sich in ihrem Verhalten, zum Beispiel in Bezug auf Rücksichtnahme, Umgang mit Fehlern der Mitschüler und dem Einstehen für den Nächsten, zukünftig einmal ganz bewusst anders entscheiden, als vielleicht noch vor dem Tag ihrer Konfirmation.
Mit Gott an der Seite
Nach dem Verlesen des Konfirmandenbriefes von Stammapostel Jean-Luc Schneider traten Nelly, Carla und Louis an den Altar. Dabei wurde das Lied "Ich bin bei Dir" mit Solo-Gesang und Klavierbegleitung vorgetragen. Bezirksevangelist Stramka führte zu Beginn seiner Ansprache an die Konfirmanden aus, dass sie nun ein öffentliches Glaubensbekenntnis abgeben, das seine Grundlage in den zehn Glaubensartikeln habe. Wie in dem Lied besungen, werden sie auch in Zukunft nie allein sein, denn Gott an ihrer Seite werde mit ihnen zusammen kämpfen, Gutes zu tun, im Nächsten das Gute zu sehen und auch an die zu denken, die oft am Rand stehen. Wenn im weiteren Verlauf ihres Lebens Fragen aufkommen, können sie immer auf "ihr" Konfirmations-Bibelwort zurückgreifen und stets und ständig auf Gott vertrauen.
Nachdem Nelly, Carla und Louis die Frage nach dem Bekenntnis zum neuapostolischen Glauben mit einem deutlich hörbaren "Ja" beantwortet und ihr Gelübde abgelegt hatten, empfingen sie den Segen zu ihrer Konfirmation.
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