Das Sakrament der Heiligen Wassertaufe spendete der Gemeindevorsteher, Priester Dirk Makowski, Emily am Sonntag, dem 7. Juni 2026 in der Gemeinde Essen-Ost.
Nach dem Verlesen des Bibelwortes aus Lukas 10,20: „Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ wandte sich Priester Makowski an die Anwesenden. Er hieß besonders die Gäste willkommen und wünschte ihnen, dass sie sich wohlfühlen und spüren, dass Gott da ist. Er griff noch einmal den Refrain des Eingangsliedes auf, in dem es in der letzten Strophe hieß: „Er ist dein Licht, Seele vergiss es ja nicht!“ Alles, was wir sind und was wir haben, haben wir Gott zu verdanken, führte er aus. Bei der Taufe werde Wasser verwendet. Es stehe für Leben, denn niemand könne ohne Wasser leben. Ebenso bräuchten wir Gott, um zu leben. Wir hören von Gott: „Du bist wertvoll.“ Jesus habe für jeden einzelnen sein Leben gegeben, dafür loben und danken wir Gott, setzte er fort.
Dein Name ist im Himmel angeschrieben
Die Taufe sei mehr als eine Tradition und mehr als ein Familienfest, betonte der Gemeindevorsteher weiter. Gott sage heute zu Emily: „Ich kenne dich, ich liebe dich und ich begleite dich durch dein Leben.“ In der Gesellschaft werde oft nur derjenige wertgeschätzt, der etwas leisten könne. Der Wert eines Menschen hänge bei Gott aber nicht von der Leistung ab. Im Pfingstgottesdienst sagte Stammapostel Helge Mutschler: „Du bist Gott wichtig, du bist ihm unendlich viel wert.“
In seinem Predigbeitrag fragte Priester Patrick Putzki, was wir für eine Vorstellung von Gott hätten. Seine Antwort lautete: „Gott ist die Liebe, Gott ist kein Diktator. Er hat auch Emily lieb.“ Dazu passe das Lied, das zur Taufe von der Gemeinde gesungen werde: „Gott ist die Liebe...“
Ein weiterer Predigtbeitrag folgte von Priester André Rohkemper. Er bereitete die Gemeinde auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl vor. Er unterstrich, dass durch die Taufe die Erbsünde abgewaschen werde und ein erstes Näheverhältnis zu Gott entstehe. Der Name des Täuflings werde im Himmel angeschrieben und nicht mehr gelöscht.
Von allen Seiten umgeben
Nach der Sündenvergebung hieß Prieser Makowski die Familie am Altar willkommen und betonte, dass alle Anwesenden sich freuen würden. Auch die kleine Emily lächelte während der Handlung. Der Name Emily bedeute „die Fleißige“ oder „die Eifrige“. Emily werde einmal fleißig sein in der Schule oder später in der Ausbildung. Aber Gott liebe sie jetzt schon, und er werde sie begleiten. Es sei Aufgabe der Eltern, Emily von Gott zu erzählen und ihr beispielsweise Gott in der Schöpfung zu zeigen. Er bat die Eltern, Emily mit in den Gottesdienst zu bringen.
Als Taufspruch widmete er ihr das Bibelwort aus Psalm 139,5: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ Noch einmal unterstrich Priester Dirk Makowski: „Gott umgibt dich von allen Seiten. Er kennt dich, er liebt dich und er ist mit dir!“ Die Eltern bekräftigten mit einem „Ja“, ihre Tochter im christlichen Glauben zu erziehen. Danach erhielt Emily das Sakrament der Heiligen Wassertaufe. Mit dem Chorlied: „Der Heiland sorgt für dich“ wurde die Taufhandlung musikalisch abgerundet.
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