Einen besonderen Gottesdienst erlebte die Gemeinde Essen-Altenessen am Sonntag, dem 15. Februar 2026: Milo Makowski wurde durch die heilige Wassertaufe in die Gemeinschaft mit Christus aufgenommen. Der Gottesdienst wurde vom Gemeindevorsteher, Priester Frank Kerwien, durchgeführt.
Ausgangspunkt der Predigt war das Bibelwort aus dem Jakobusbrief 2,15–16: „Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und Mangel hat an täglicher Nahrung und jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat – was hilft ihnen das?“
Anhand dieses Bibelwortes verdeutlichte der Dienstleiter, dass christlicher Glaube nicht bei guten Worten stehenbleibt. Ein lebendiger Glaube zeigt sich im Tun – in konkreter Nächstenliebe, in Anteilnahme, Geduld und Barmherzigkeit. Werke sind nicht die Grundlage unseres Heils, wohl aber die sichtbare Frucht eines Glaubens, der von Gottes Liebe getragen ist.
Entwicklung im natürlichen und geistlichen Leben
Vor der Taufhandlung stimmte der Chor die Gemeinde auf die Feier des Sakraments mit dem Lied „Liebster Jesus, hier sind wir“ ein. In seiner Ansprache zur Taufe wandte sich der Gemeindevorsteher besonders den Eltern des Täuflings zu. Er griff das Wort aus dem Evangelium nach Matthäus 7,16 auf: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?“
Zunächst bezog Priester Kerwien dieses Bild auf das natürliche Leben: Eltern wünschen sich für ihr Kind eine gute Entwicklung. Wenn Milo seine ersten Schritte machen und neugierig die Welt entdecken wird, werden Mutter und Vater aufmerksam an seiner Seite sein. Sie werden ihn begleiten, ihn schützen und, wenn nötig, auch hinterherlaufen. Dornen und Disteln – so das Bild aus dem Bibelwort – seien keine gute Erfahrung für ein Kind. Deshalb achten Eltern darauf, Gefahren abzuwenden und gute Bedingungen für gesundes Wachstum zu schaffen.
Weiter spannte der Priester den Bogen zum Glauben. Wie im natürlichen Leben, tragen Eltern auch im Glauben Verantwortung für ihr Kind. Sie sorgen dafür, dass es keinen Mangel gibt – auch keinen geistlichen. Sie schaffen Raum für Gebet, für Gottes Wort und für die Begegnung mit der Gemeinde. So kann sich der Glaube entwickeln und – im Sinne des Bibelwortes – gute Früchte tragen. Bis Milo eines Tages selbst vor den Altar treten und im Rahmen seiner Konfirmation sein eigenes Bekenntnis zu Gott ablegen wird, dürfen seine Eltern ihn auf diesem Weg begleiten und prägen.
Im Anschluss an die Taufhandlung feierte die Gemeinde gemeinsam das Heilige Abendmahl. So verband sich die Freude über neues geistliches Leben mit der Stärkung durch Christus. Die Freude der Eltern und die Verbundenheit der Gemeinde waren in diesem Gottesdienst deutlich zu spüren
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