Vier Kinder empfingen die Gabe des Heiligen Geistes im Gottesdienst, den Apostel Thorsten Zisowski am Mittwochabend, dem 2. April 2025 in der Gemeinde Gelsenkirchen-Resse feierte. Bischof Manfred Bruns, Bezirksvorsteher Holger Stramka und einige Gemeindevorsteher des Bezirks Ruhr-Mitte begleiteten den Apostel.
Die Grundlage für diesen Gottesdienst bildete das Bibelwort aus Jesaja 62,1: „Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und sein Heil brenne wie eine Fackel.“
Gott erkennen
In seinen Ausführungen ging der Apostel auf den biblischen Kontext des Bibelwortes ein und beschrieb ein Jerusalem der damaligen Zeit, das mit dem Glanz und der Herrlichkeit von einst nichts mehr zu tun hatte. Das Volk hatte Mühe, in der Tristesse nicht zu versinken und Gott nicht als strafenden Gott zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt erneuerte Gott durch den Propheten seine Zusage, dass er seinem Volk Hilfe schicken werde.
„Auch in der heutigen Zeit haben manche von uns vielleicht Mühe, Gott zu erkennen,“ führt der Apostel aus und erläuterte, dass Menschen in Sorgen und Nöten versinken, Mühe haben, ihn zu erleben und keine Hilfe sehen. Gottes Hilfsangebot sei immer vorhanden; es sehe nur manchmal anders aus als wir Menschen es uns wünschen. Er akzeptiere unsere Entscheidungen für den einen oder anderen Weg und biete trotzdem Hilfe und Heil an, denn er liebe uns und möchte uns nicht strafen. Er mache Heil erfahrbar. "Ein Hilfsmittel dafür ist ein lebendiges Gebetsleben. Bleibt mit ihm im Gespräch, damit er sich in eurem Leben zu erkennen gibt.“ so der Rat des Apostels an die Gemeinde.
Gott schweigt nicht
Evangelist Schoß wurde um einen Wortbeitrag gebeten und unterstrich die Predigt des Apostels mit der Zuversicht, dass Gott uns durch diese unsichere Zeit führen werde und uns durch das Apostelamt Wegweisung schicke.
Bischof Bruns bereitete die Gemeinde auf das Heilige Abendmahl vor und führte aus: „Gott schweigt nicht, er spricht zu uns. Er liebt uns, egal auf welchem Weg wir sind und waren. Wenn wir Gott erleben wollen, dann muss es in uns still werden, denn dann ist er erfahrbar.“
Gott ist immer da
Nach der Sündenvergebung spendete Apostel Zisowski vier Kindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung. In seiner Ansprache wandte er sich an die Eltern mit der Bitte, dass sie für ihre Kinder immer Ratgeber sein sollen und in sie die Zuversicht hineinlegen sollen, dass sie Gottes Kinder sind und dass Gott immer für sie da ist, immer Zeit für sie hat und sie sicher geleitet.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls beendete der Apostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
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