Den Jahresauftaktgottesdienst feierte Apostel Thorsten Zisowski am Sonntag, dem 5. Januar 2025 in der Gemeinde Essen-Altenessen. In diesem Gottesdienst beauftragte er Priester Frank Kerwien als neuen Vorsteher für die Gemeinde.
Die Gemeinden des Bezirks Ruhr-Mitte waren bereits am 22. Dezember 2024 über den Wechsel in der Leitung der Gemeinde Altenessen informiert worden, der nun im ersten Gottesdienst des neuen Jahres vollzogen wurde.
Aufgabenerfüllung mit Freude
In seiner Ansprache an den bisherigen und den zukünftigen Gemeindevorsteher dankte Apostel Zisowski zunächst - auch im Auftrag von Bezirksapostel Stefan Pöschel - Priester Alexander Prengel für die in den letzten Jahren geleistete Arbeit als Gemeindevorsteher in Essen-Borbeck und Essen-Altenessen. Priester Prengel hatte die Leitung der Gemeinde Borbeck im Jahr 2017 übernommen. 2022 wurde er als Vertreter des Gemeindevorstehers für die Gemeinde Altenessen beauftragt. Nach der Schließung der Gemeinde Borbeck im Jahr 2023 übernahm Priester Prengel die Gemeinde Altenessen. Apostel Zisowski entband Priester Prengel von seiner Beauftragung als Gemeindevorsteher und bestätigte ihn in seinem Amtsauftrag als Priester für die Gemeinde Essen-Überruhr.
Anschließend wandte sich der Apostel an Priester Frank Kerwien und empfahl ihm im Hinblick auf seine Beauftragung als Gemeindevorsteher, seine Aufgaben freudig auszuführen, um sicherzustellen, dass die Gemeinde lebendig bleibe. Er betonte, dass Dienen im Werke Gottes niemals eine Einbahnstraße sei, sondern immer etwas zurückkomme. Der Wechsel in der Gemeindeleitung sei ein wichtiger Schritt für die Gemeinde sowie für die Geistlichen, die sich um die Gemeinde kümmern, so Apostel Zisowski weiter. Nach der Beauftragung hieß der Apostel Priester Kerwien im Kreis der Gemeindevorsteher herzlich willkommen.
Gutes tun an jedermann
Die Predigt des Apostels basierte auf dem Bibelwort aus Galater 6,9 und 10: „Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.“ Apostel Zisowski rief die Gemeinde dazu auf, Gutes zu tun. Auch bisher sei schon viel Gutes getan worden. Anlässlich eines Jahreswechsels sei es aber eine gute Gelegenheit zu hinterfragen, was wirklich gut ist und wo noch Potenzial nach oben ist. Der Apostel erläuterte, dass Gutes tun bedeute, das zu tun, was im Willen Gottes liegt. Dabei solle jeder bei sich selbst anfangen - sich um die eigene Seele kümmern, da sein, wenn Gott segnet, und Freude in der Gemeinschaft empfinden. Gleichermaßen gehe es um das Heil des Nächsten. Dazu gehöre auch die Bereitschaft, ohne Zögern zu vergeben.
Der scheidende Gemeindevorsteher Priester Alexander Prengel sprach in seinem Predigtbeitrag über Dank, Lobpreis und Anbetung, womit die Gemeinde das neue Jahr beginnen solle. Er betonte, dass die Gemeinde Menschen brauche, die bereit seien, sich einzubringen. Bischof Manfred Bruns ergänzte, dass Gutes tun auch bedeute, in Harmonie in der Gemeinde zu leben und Freude auf die Wiederkunft Jesu zu verspüren.
Verabschiedung langjähriger Gemeindemitglieder
Bereits vor dem Gottesdienst wurden die langjährigen Gemeindemitglieder Renate und Dieter Schmelter aus der Gemeinde Altenessen verabschiedet. Sie sind nach Dortmund verzogen. Dieter Schmelter hatte jahrzehntelang die Musik im Kirchenbezirk Essen mitgestaltet.
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