Einen besonderen und festlichen Gottesdienst erlebte die Gemeinde Essen-Altenessen am Samstag, dem 9. Mai 2026. Nina und Tim empfingen vor dem Altar Gottes den Segen zu ihrer Hochzeit. Gemeinsam mit Familie, Freunden und der Gemeinde stellte das Brautpaar seinen gemeinsamen Lebensweg unter den Schutz und die Begleitung Gottes.
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus Prediger 4,12: „Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.“
In der Traurede erinnerte Priester Volker Barez zunächst daran, dass Nina und Tim bereits durch ihre standesamtliche Trauung miteinander verbunden sind. Mit dem kirchlichen Segen baten sie nun bewusst um Gottes Begleitung für ihren gemeinsamen Lebensweg. Der Segen Gottes wurde dabei als besondere Zuwendung und Kraftquelle beschrieben: als Stärkung für die Liebe, als Hilfe in schwierigen Situationen und als Hoffnungsträger für den gemeinsamen Weg. Grundlage dafür sei ein vertrauensvoller, kindlicher Glaube, der Gott bewusst in das eigene Leben einbezieht. Schon ein einfaches gemeinsames Gebet könne Vertrauen, Halt und innere Stabilität schenken.
Reise mit Gott
Besonders eindrucksvoll beschrieb der Dienstleiter das Bild der Ehe als gemeinsame Reise. Ehe sei nicht nur Romantik, sondern auch Verantwortung, gegenseitiges Vertrauen und die Bereitschaft, den anderen anzunehmen und zu begleiten. Das Brautpaar ermutigte er, Gott immer mit „an Bord“ ihres Lebensschiffes zu nehmen – gerade auch in Zeiten, in denen Herausforderungen oder Belastungen auftreten.
Gott als "dritter Strang"
Das Geleitwort von der „dreifachen Schnur“ zog sich dabei wie ein roter Faden durch die Ansprache. Zwei Menschen tragen gemeinsam die Lasten des Lebens, doch die eigentliche Stärke entstehe dort, wo Gott als „dritter Strang“ in die Beziehung eingebunden werde. So könne aus menschlicher Liebe eine besonders tragfähige und stabile Verbindung wachsen.
Im Anschluss an die Ansprache legten Nina und Tim ihr Treuegelöbnis ab, tauschten die Ringe und empfingen den göttlichen Segen. Die Gemeinde erlebte diesen Moment in großer Freude und herzlicher Verbundenheit mit dem jungen Paar. Mit dem gemeinsamen Gebet des „Unser Vater“ und dem Schlussgebet klang der festliche Gottesdienst aus. Viele gute Wünsche, Freude und Dankbarkeit begleiteten das Brautpaar auf den Beginn seines gemeinsamen Weges unter Gottes Segen.
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