Am Sonntag, 13. Juli 2025 feierten die Eheleute Norbert und Brigitte Zepper ihre Goldene Hochzeit und ihre Kinder, Holger und Bianca Zepper, das Fest der Silberhochzeit.
Priester Martin Hoyer legte dem Gottesdienst in Essen-Überruhr das Bibelwort aus Lukas 17, 20,21 zugrunde: „Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes? Antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit äußeren Zeichen; man wird auch nicht sagen: Siehe, hier! Oder: Da! Denn sehet, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“
In seiner Predigt sprach der Priester die beiden Ehepaare direkt an. Das Reich Gottes wäre auch in ihrer Ehe zu finden. Sie hätten es gelebt und in ihre Gebete aufgenommen. Es war ihnen wichtig, Jesus in ihre Kinder einzubauen und an die nachfolgende Generation weiterzugeben.
Gemeindevorsteher Priester Ralf Schönert äußerte einen besonderen Gedanken: Jesus Christus habe sich in Bethanien wohlgefühlt – fühlt sich Jesus auch bei uns in der Gemeinde wohl? Er rief dazu auf, zu versuchen, das Reich Gottes in der Gemeinde zu leben und die Augen für das Reich Gottes offen zu halten, in uns und um uns, damit es zur Vollendung kommen kann.
Ich will euch tragen, bis ihr grau werdet.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles leitete der Musikvortrag „Amazing Grace“, gespielt von Querflöte und Orgel, die Segenshandlungen ein. Priester Hoyer sprach zunächst das goldene Ehepaar, Brigitte und Priester i. R. Norbert Zepper, an. Sie hatten 1975 geheiratet und bis zur heutigen Zeit manches durchschritten. Dabei hätte man die beiden immer nur zusammen gesehen, auch in der Zeit, als Norbert Vorsteher war. Ihre Kinder ständen heute neben und hinter ihnen. Das gäbe Kraft und Stärke. Er widmete ihnen ein besonderes Wort aus Jesaja 46, 4: „Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.“
Kraft, Liebe und Besonnenheit
Danach richtete sich Priester Martin Hoyer an das Silberpaar Bianca und Priester Holger Zepper. Fünfundzwanzig Jahre Ehe; der Weg war asphaltiert. Sie wären sehr unterschiedlich, aber sie hätten zusammengehalten. Bianca und Holger hingen an ihren drei Kindern und hätten sehr viel in sie gelegt. Sie gehörten als Familie zusammen. Für die kommende Zeit erhielten die Eheleute ein Bibelwort aus 2.Timotheus 1,7: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Kraft bedeute dabei Zusammenhalt in der Familie. Liebe bedeute auch bei Meinungsverschiedenheiten zu sagen, „Ich habe dich doch lieb.“ Besonnenheit bedeute nicht impulsiv zu reagieren, sondern besonnen zu handeln.
Nach diesen Ausführungen spendete der Priester den Ehepaaren den Segen zur goldenen und silbernen Hochzeit. Mit dem Lied des Frauenchores: „Gott, wenn du uns segnest, sind wir nicht allein“, wurde die Segenshandlung abgeschlossen. Anschließend konnten die Anwesenden beiden Ehepaaren gratulieren.
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