Eigentlich sollte Bezirksevangelist Uwe Hillen den Karfreitagsgottesdienst in der Gemeinde Essen-Kupferdreh durchführen. Zur Freude und Überraschung der Gemeindemitglieder trat aber Apostel Thorsten Zisowski an den Altar, um den Gottesdienst zu Karfreitag, dem 18. April 2025 mit der Gemeinde zu feiern.
Als Grundlage für den Gottesdienst verwendete der Apostel das Bibelwort aus Matthäus 27,39 und 40: „Die aber vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe und sprachen: Der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, hilf dir selber, wenn du Gottes Sohn bist, und steig herab vom Kreuz!“
Erst „Hosianna!“ – dann „Kreuzigt ihn!“
Der Apostel ging in seiner Predigt auf die damaligen Geschehnisse um den Einzug Jesu in Jerusalem und seine Kreuzigung ein. Innerhalb einer Woche hatte sich die Stimmung unter der Bevölkerung radikal geändert: Erst „Hosianna!“ und „Willkommen!“ – dann „Kreuzigt ihn!“ Das Volk hatte Jesus als König begrüßt und viel Hoffnung auf ihn gesetzt. Als er ans Kreuz geschlagen wurde, verspotteten sie ihn und verstanden nicht, warum er sich nicht selbst helfen konnte und vom Kreuz herabstieg, wo er doch angeblich Gottes Sohn war. Aber das war nicht sein Auftrag.
Am Ende sagte Jesus: „Es ist vollbracht!“ Apostel Thorsten Zisowski betonte, dass dieser Ausspruch in drei Richtungen zu sehen sei. Erstens an sich selbst gerichtet: Jetzt hatte er die Schmerzen überwunden, seinen Auftrag erfüllt und das Opfer gebracht. Zweitens an Gott gerichtet: In der Verbindung zu seinem Vater hatte er es geschafft, diesen Weg zu gehen. Und drittens an uns Menschen gerichtet: Durch sein Opfer können wir Menschen wieder mit Gott versöhnt werden. Dies sei auch eine Verpflichtung für uns, so der Apostel. „Es gibt einen Weg zu Gott. Lasst uns das bewahren und seinen Tod verkünden, bis er wiederkommt. Insofern ist der Karfreitag kein trauriger Tag, sondern auch ein Tag der Freude.“
Apostel führte spontan eine Heilige Versiegelung durch
Aus einem inneren Impuls heraus führte der Apostel noch eine besondere Segenshandlung durch. Er spendete der kleinen Fiona die Gabe des Heiligen Geistes. Damit wurde Fiona das jüngste Gemeindemitglied der Gemeinde Kupferdreh.
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