Die Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren kamen am Sonntag, dem 16. März 2025 zu einem Gottesdienst in der Gemeinde Gelsenkirchen-Ückendorf zusammen. Für die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden war es der letzte Gottesdienst in diesem Kreis. Sie wurden am Ende des Gottesdienstes mit einem kleinen Geschenk verabschiedet
Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Prediger 5,3: „Wenn du Gott ein Gelübde tust, so zögere nicht, es zu halten;…“.
Beten und handeln
Evangelist Christian Drave erläuterte zunächst, dass man sich bei Sorgen an den lieben Gott im Gebet wende und ihn um Hilfe bitte. Auch wenn sich die Umstände dann nicht unmittelbar verbessern, tue es doch gut, sie dem lieben Gott anvertraut zu haben.
Der Amtsträger führte weiter aus, dass nur beten und sich auf den lieben Gott zu verlassen nicht ausreiche, um schwierige Situationen zu meistern. Er benutzte das Bild eines Ruderbootes - wenn man beim Rudern nur ein Ruder benutzt, fährt man nur im Kreis. Erst wenn man beide Ruder benutzt, kommt man voran. Im übertragenden Sinn ist das eine Ruder das Gebet und das andere Ruder unser eigenes Tun. Als Beispiel erwähnte Evangelist Drave die Sorge vor einer schwierigen Klassenarbeit. Wenn man sich nur auf das Gebet verlässt und nicht lernt, wird man wahrscheinlich keine gute Note schreiben.
Versprechen halten
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes ging Evangelist Drave auf das Bibelwort ein. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden, die zum letzten Mal im KiGo 10-14 waren, geben in einigen Wochen ein Versprechen vor Gott ab. In unserem Leben komme es vor, dass wir unsere Versprechen nicht zu 100% halten. Auch in unserem Glaubensleben komme es vor, dass wir das Konfirmationsgelübde nicht immer halten. Dem lieben Gott sei es jedoch wichtig, dass wir versuchen, das Gelübde zu halten und uns stets darum bemühen. Der Herr Jesus stehe uns immer zur Seite und helfe uns dabei, so der Amtsträger.
Weiter führte er als biblisches Beispiel Petrus an, der Jesus zunächst beistehen wollte und ihn dann verleugnete. Trotzdem habe Jesus ihm das nicht nachgetragen. Auch wir erfahren durch die Sündenvergebung und beim Heiligen Abendmahl immer wieder die Liebe und Gnade des Herrn Jesus.
Verabschiedung der Konfirmandinnen und Konfirmanden
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlusssegen wurde für alle, die seit dem letzten Kindergottesdienst Geburtstag hatten, das Lied „Happy Birthday“ angestimmt. Anschließend wurden die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Kreis der Kinder im Religions- und Konfirmandenunterricht verabschiedet.
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