Zusammen mit ihren Begleitern und Lehrkräften feierten die Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren des Bezirks Ruhr-Mitte einen Kindergottesdienst ("KiGo 6-9") in Gelsenkirchen-Ückendorf.
Im Sonntagsschulteil wurden den Kindern je fünf Goldtaler verteilt, auf die sie gut aufpassen sollten. Die Lehrkräfte erläuterten, dass es zu Zeiten Jesu Zöllner gegeben habe, die Wegezoll erhoben haben, und dass es auch heute noch Zollzahlungen gebe.
Die Kinder wurden aufgefordert, einzeln eine eigens dafür aufgebaute Zollstation zu passieren. Damit eine Schranke für sie geöffnet wurde, mussten sie je nach Gutdünken des Zöllners nur einen oder sogar alle ihre Goldtaler abgeben. Den Kindern fiel sofort die ungerechte Zahlungsforderung auf, und sie äußerten, dass der Zöllner einige Kinder um ihr Geld betrogen habe.
Jesus und Zachäus
Im Rahmen einer Bewegungsgeschichte wurde den Kindern die Begebenheit vom Zöllner Zachäus erzählt. Dieser war bei den Menschen unbeliebt, da er ihnen oft mehr Geld abnahm, als rechtens war. Als viele Menschen zusammenkamen, um Jesus zu begegnen, kletterte Zachäus auf einen Maulbeerbaum, um Jesus sehen zu können. Jesus forderte ihn auf, vom Baum herunter zu kommen und sagte ihm, dass er bei ihm zu Gast sein wolle. Die Kinder überlegten, warum Jesus ausgerechnet beim Zöllner einkehren wollte, und vermuteten, dass er diesen vielleicht auffordern wollte, netter zu den Menschen zu sein.
Das Geheimnis Jesu
Dem anschließenden Gottesdienst lag das Bibelwort aus Lukas 19,9 zugrunde: „Heute ist deinem Haus Heil widerfahren“.
Priester Daniel O..ging darauf ein, dass es auch heute Situationen gebe, wo Menschen sich ungerecht oder gemein verhalten und die Kinder dies sicherlich aus Situationen auf dem Pausenhof kennen. Genau so haben die Menschen sich auch damals gefühlt. Alle Menschen, die zusammengekommen waren, wollten Jesus sehen und wunderten sich, warum dieser sich ausgerechnet Zachäus zuwendete.
Doch genau darin liege das „Geheimnis“ von Jesus Christus. Jesus liebt ALLE Menschen. Er möchte, dass allen Menschen geholfen wird und dass alle werden wie er.
Eine Schranke gibt auch Halt
Des Weiteren zeigte der Priester den Kindern noch einmal die Schranke. Diese sorge dafür, dass niemand einen Weg passieren könne, wenn er nicht bezahlt habe. Jesus mache es anders, so der Priester. Er drehe die Schranke um, so dass sie den Menschen wie ein Stock zum Festhalten dienen kann. Jeder dürfe kommen. Jesus möchte allen Menschen die Sünden vergeben.
Im Anschluss feierte die Gemeinde gemeinsam das Heilige Abendmahl.
Nach dem Gottesdienst wurden die „großen“ Kinder verabschiedet, die nach den Osterferien mit dem Religionsunterricht starten und in den Kindergottesdienst für zehn- bis 14-jährige ("KiGo 10-14") wechseln.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
