Priester Peter Gauert feierte am Sonntag, dem 26. Januar 2025 mit den Kindern im Alter von sechs bis neun Jahren den ersten Kindergottesdienst (KiGo 6-9) im Jahr 2025.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Galater 6, aus 10: "Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann..."
Der barmherzige Samariter
Zu Beginn der einleitenden Sonntagsschule wurde von einer Lehrkraft während eines Dialogs die Frage gestellt: „Was hast Du in diesem Jahr schon Gutes getan?“ Priester Peter Gauert berichtete beispielhaft von einem Seelsorgebesuch, der auf beiden Seiten viel Freude ausgelöst habe. Dann tat er den Kindern ganz unerwartet etwas Gutes, indem er Süßigkeiten verteilte.
Danach wurde den Kindern in einem Rollenspiel zum Gleichnis vom barmherzigen Samariter erklärt, wie man uneigennützig viel Gutes tun kann. Es kommt darauf an, dass wir Menschen erkennen, wer gerade unser Nächster ist, so die Botschaft des Gleichnisses.
Nach dem Rollenspiel brachten die Kinder Ideen ein, was man im Laufe eines Tages alles Gutes tun kann, zum Beispiel "das Zimmer aufräumen", "trösten", "einfach mal Danke sagen", "füreinander beten" und vieles mehr. Diese guten Taten wurden auf kleine Zettel geschrieben und an jeden Stundenstrich einer Uhr geklebt. Damit wurde verdeutlicht, dass man jede Stunde, jeden Tag etwas Gutes tun kann.
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Priester Gauert bezog sich in seiner Predigt im anschließenden Kindergottesdienst auf das von Stammapostel Jean-Luc Schneider formulierte Jahresmotto: „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“ Er griff einige Impulse aus den Ideen der Kinder auf und beschrieb, dass es Gott gefällt, wenn wir Gutes tun. Jesus Christus ist dafür als Teil der Dreieinigkeit Gottes ein großes Vorbild. Dann stellte Priester Gauert die aus der Sportwelt bekannte Frage: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ in den Raum. Er verdeutlichte damit, dass es darauf ankomme, den richtigen Moment zu erkennen, um etwas Gutes zu tun.
Der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl diente ein bekannter Satz: „Jeden Tag eine gute Tat!“, das bekannte Motto der Pfadfinder. Priester Gauert erklärte, dass es jetzt eine besonders gute Tat sei, dem Nächsten zu vergeben, auch wenn dieser einem vielleicht vorher etwas nicht so Gutes getan habe.
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