Priester Peter Gauert feierte mit den Kindern im Alter von sechs bis neuen Jahren, ihren Begleitern und Lehrkräften den Kindergottesdienst ("KiGo 6-9") am Sonntag, dem 22. September 2024 in Gelsenkirchen-Ückendorf.
Vor Beginn des Gottesdienstes bastelten die Kinder ihre Namensschilder. Wie es für den KiGo üblich ist, wurden diese Namensschilder passend zum Thema der Stunde gestaltet. Dieses Mal ging es um das Thema „Frieden“. Daher diente eine Friedenstaube als Vorlage.
Zwei Lehrkräfte spielten den Kindern in einem Rollenspiel eine Streitsituation im Alltag vor. Zwei Personen, aber nur ein Stuhl. Wer darf sich auf diesen Stuhl setzen? Den Kindern fielen dazu viele verschiedene Lösungen ein.
Der Altar wurde mit unterschiedlichen Friedenssymbolen geschmückt, die den Kindern im einzelnen vorgestellt wurden. Zum Beispiel entdeckten die Kinder Friedenstauben, einen Regenbogen und ein Peace-Zeichen. Auch eine Brücke mit der Aufschrift „LIEBE“ war zu finden. Die Sonntagsschulkinder durften erraten, was man aus den einzelnen Buchstaben machen kann:
L = Lasst
I = immer
E = eine
B = Brücke
E = entstehen
Die Lehrkräfte brachten den Kindern nahe, was man alles mit den Händen tun kann. Zudem erläuterten sie, dass jeder Mensch einzigartige Fingerabdrücke habe. Als Bastelaktion gestalteten die Kinder gemeinsam eine Menschenkette. Diese bestand bei jedem Kind aus zwei Menschen und wurde als Gesamtwerk am Altar aufgehangen.
Frieden, den wir noch nicht kennen
Nach der „stillen Zeit“ begann ein kurzer Kindergottesdienst. Priester Peter Gauert las als Grundlage das Bibelwort aus Matthäus 5,9 vor: „Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Gotteskinder heißen." Der Dienstleiter erzählte den Kindern von zwei besonderen Tagen im September, dem Weltkindertag und dem Tag des Friedens. In seiner Predigt ging er auf das Gegenteil vom Frieden ein. Dies ist Krieg und damit Unfrieden. Gott schenkt Frieden, den wir noch gar nicht kennen, so Priester Gauert weiter und erklärte den Kindern, dass es schon im Paradies friedlich war, weil Gott selbst dort war. In dem vorgelesenen Bibelwort sprach Jesus die Menschen damals ganz persönlich an.
Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl lasen die Kinder Fürbitten vor, die sie in der Sonntagsschule gesammelt und aufgeschrieben hatten. Während der Sonntagsschule und im Kindergottesdienst wurden viele passende Lieder mit den Kindern gesungen. Als Give-Away bekamen alle Kinder ein Armband mit einem Peace-Anhänger.
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