Viola Amalie empfing am Sonntag, dem 17. März 2024 das Sakrament der Heiligen Wassertaufe in der Gemeinde Essen-Ost.
Zu Beginn des Gottesdienstes führte Priester Holger Lother aus, dass Gott bei uns Menschen ist und uns lieb hat. Im Weiteren bezog er sich auf das dem Gottesdienst zugrunde liegende Bibelwort aus 1. Korinther 11, 23 und 24: "Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich euch weitergegeben habe: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach’s und sprach: Das ist mein Leib für euch; das tut zu meinem Gedächtnis."
Hier wird beschrieben, wie Jesus das Abendmahl stiftete. Priester Lother erläuterte, dass Jesus damals seinen Jüngern befahl, so lange das Abendmahl zu feiern, bis er wiederkommen wird. Dies ist bis heute gültig. In jedem Abendmahl, das gefeiert wird, ist Jesus präsent.
In seinem Predigtbeitrag zitierte der Gemeindevorsteher, Priester Dirk Makowski, Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel. Dieser sagte am vergangenen Sonntag: „Als wir miteinander in der sichtbaren Gemeinde Heiliges Abendmahl gefeiert haben, konnten wir, als wir Leib und Blut, Brot und Wein, entgegennahmen, durch den real gegenwärtigen Jesus Christus hier am Altar in seine Augen schauen und haben erlebt: Es ist die beste Absicht, die tiefste Liebe, die mein Herr zu mir hat.“
Ich hab' dich je und je geliebt
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls wurden die Eltern mit der kleinen Viola Amalie und ihrer größeren Schwester an den Altar gebeten. Einleitend sang der Chor das Lied: „Ich hab‘ dich je und je geliebt“.
In seiner Ansprache sagte Priester Lother, dass Kinder eine Gabe Gottes sind. Sie können alleine nicht zurechtkommen. Sie brauchen Mama und Papa, um im Leben, aber auch im Glauben zurechtzukommen. In der Taufe kommt der liebe Gott dem Kind besonders nahe. Er fügt das Kind in die Reihe der Christen ein.
Anschließend spendete er Viola Amalie das Sakrament der Taufe. „Durch die Heilige Wassertaufe hat der Täufling Anteil an dem Verdienst, das Jesus Christus mit seinem Opfertod für die Menschen erworben hat. So gelangt der Mensch in ein erstes Näheverhältnis zu Gott — er wird Christ. Damit ist er auch eingefügt in die Kirche, also in die Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben und ihn als ihren Herrn bekennen“ (aus dem Katechismus der Neuapostolischen Kirche).
Zum Abschluss des Gottesdienstes sang der Chor: „Singt ein Lied von Gott“. Im Refrain heißt es: „Gott ist da, er ist unbegreiflich nah.“
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