Diese zentrale Frage stellte Bezirksevangelist Holger Stramka am Sonntagmorgen, 04. Juni 2023, nicht nur an alle, die ihr 25- bzw. 50ig-jähriges Konfirmationsjubiläum feierten, sondern allen Gottesdienstteilnehmern in der Gemeinde Gelsenkirchen-Rotthausen.
Ein Jubiläum ist immer eine Erinnerungsfeier. Weißt du noch, wer dich damals konfirmiert hat; mit wem du im Konfirmandenunterricht warst? Hast du vielleicht auf alte Fotos geschaut und dich gefragt: Wo sind alle geblieben, wie geht es ihnen heute?
Der rote Faden
Weißt du noch, wie der rote Faden für dein Leben aussah, wie dein Konfirmationsspruch lautete? 1973, vor 50 Jahren, wählte Stammapostel Walter Schmidt Sprüche 14, Vers 26 : “Wer den Herrn fürchtet, der hat eine sichere Festung.“ Das ist bis heute so geblieben. Wer diese grundsätzliche Haltung Gott gegenüber an den Tag legt, die von Dankbarkeit geprägt ist, der erlebt Sicherheit.
1998, vor 25 Jahren, Stammapostel Richard Fehr, 1. Mose 12 Vers 2: “Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ Das ist Zuspruch und Auftrag zugleich.
Beide Konfirmationssprüche haben nichts von ihrer Aktualität verloren.
Göttlicher Segen braucht sich nicht auf
Weißt du noch, als du dem Herrn das Gelübde gegeben hast, dem Teufel zu entsagen? In all den Jahren haben wir festgestellt: ganz so einfach ist das nicht. Das Gelöbnis trotz aller Widerstände und Herausforderungen über Jahrzehnte zu halten, ist keine Selbstverständlichkeit.
Weißt du noch, als du den Konfirmationssegen bekommen hast? Die Kraft, die durch den Segen übermittelt wurde, wirkt immer noch. „Ich bin bei dir alle Tage“ gilt immer noch. Man kann den Segen durch ein intensives Gebet neu aktivieren, sodass man ihn wieder spürt.
Die Trinität Gottes
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ 2. Korinther 13, 13. Das als Abschlusssegen bekannte Bibelwort diente als Grundlage für den Gottesdienst.
Bezirksevangelist Stramka sagte, dass der Bibelvers ein Beleg für die Dreieinigkeit Gottes, die Trinität, sei. Als Christen glauben wir an die Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Sie sei kein menschliches Konstrukt oder Gedankenspiel, sondern erlebbare Realität. Sie wirke gemeinsam in allen Dingen und mache uns ein gemeinsames Angebot, das Angebot der Gnade, der Liebe und der Gemeinschaft.
In seiner Co-Predigt erwähnte Evangelist Lothar Kikenberg, dass es zwar keinen Unterschied zwischen Gott, Jesus und dem Heiligen Geist gäbe, jedoch hätten sie unterschiedliche Aufgaben. Gott sei der Schöpfer, Jesus Christus der Erlöser und der Heilige Geist verantwortlich für die neue Schöpfung.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls endete der Gottesdienst mit Gebet und Abschlusssegen.
Das obligatorische Gruppenbild der Jubilare sowie das anschließende Kaffeetrinken durften natürlich nicht fehlen.
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