Am Mittwoch, den 19. Mai, besuchte überraschend Apostel Thorsten Zisowski die Gemeinde Rellinghausen und versetzte Diakon Frank Schmidt in den Ruhestand. Geplant war sein Besuch schon für den 22. Januar 2021.
Aufgrund der Pandemielage musste dieser Gottesdienst jedoch abgesagt werden. Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Jakobus 1 den Versen 17 und 18: „Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist, noch Wechsel von Licht und Finsternis. Er hat uns geboren nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, damit wir die Erstlinge seiner Geschöpfe seien.“
Stammapostel Jean Luc Schneider hatte am 02. Mai damit einen Gottesdienst in Frankfurt in englischer Sprache für die Gebietskirchen Australien, Neuseeland und Western Pacific gehalten.
Vorsteher am Klavier
Zunächst ging der Apostel auf das Lied „Es lag in Nacht und Graus die Erde“ mit dem Refrain: „Der Herr hat Großes getan.“ ein. Vorsteher Dirk Makowski hat es zu Beginn des Gottesdienstes auf dem Klavier gespielt. Er erinnerte daran, dass Gott mit uns eine Lebensgemeinschaft haben möchte. Er hatte sie schon vorher mit Adam und Eva. Ebenso mit dem Volk Israel und mit Mose. Die Erwählung in Jesus Christus ist eine vollkommene Gabe, ein Geschenk, das unsere Vorstellungskraft sprengt. Das Apostelamt soll uns helfen, dieses Ziel zu erreichen. Heute sehen wir alles nur sehr unvollkommen. Er zitierte den Stammapostel,der in seiner Predigt die Parabel vom Elefanten und den Blinden erzählte.
·Der Blinde, der das Bein befühlt, sagt, dass ein Elefant wie eine Säule ist.
·Der, der die Schwanzspitze anfasst, erkennt im Elefanten so etwas wie eine Bürste.
·Derjenige, der den Schwanz abtastet, merkt, dass ein Elefant sich wie ein Seil anfühlt.
·Der, der den Rüssel befühlt, spürt, dass ein Elefant Ähnlichkeit mit einem Pflug hat.
·Der, der das Ohr inspiziert, entdeckt, dass ein Elefant wie ein Handfächer ist.
·Der, der den Bauch berührt, bemerkt, dass ein Elefant sich wie eine Wand anfühlt.
·Der, der den Rücken betastet, entdeckt so etwas wie einen Mörser im Elefanten.
·Der, der den Stoßzahn erkundet, erkennt die Ähnlichkeit des Elefanten mit einer stabilen Röhre.
So sind wir wie Blinde, die heute nur Teile des gesamten Erlösungsplans erkennen können.
Zweifel nicht an der Gnade Gottes
Bezirksevangelist Garstka erwähnte das Eingangslied „O, wie freun wir uns der Stunde.“ Er habe sich wirklich auf diesen Präsenzgottesdienst gefreut. Sogar der Duft der Blumen am Altar regte seine Sinne an, dass er diese Augenblicke nach vielen erlebten Videogottesdiensten wieder real erleben konnte. „Wir sind aus Gnaden erwählt. Lehre uns wie wir selig werden. Zweifeln wir nicht an der Gnade Gottes.“ Mit diesen Sätzen unterstrich er die Predigt des Apostels.
Diakon in Ruhestand versetzt
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahles rief Apostel Zisowski Diakon Frank Schmidt an den Altar, um ihn in den Ruhestand zu versetzen. Über 26 Jahre war Diakon Frank Schmidt als aktiver Amtsträger in Essen Rellinghausen tätig. In seiner Ansprache dankte der Apostel ihm für seinen Einsatz in der Gemeinde. Er war bei den Geschwistern sehr beliebt und brachte sich stets mit all seinen Gaben ein.
Der Gottesdienst endete mit Gebet und Schlusssegen.
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