Die drei Dimensionen des Reiches Gottes und welche Folge es haben kann, dieses Reich auf der persönlichen Prioritätenliste weit oben aufzulisten, war Hauptbestandteil der Predigt von Apostel Thorsten Zisowski, beim Wochengottesdienst am 21. Dezember 2022 in der Gemeinde Altenessen.
Was hatte die damalige Bevölkerung für Hoffnungen, dass Jesus sie von den Besatzern befreit und ein neues Königreich aufrichtet – das neue Reich Gottes. Diesen hoffnungsvollen Gedanken hatte Jesus jedoch schnell zerschlagen müssen und mit einigen Gleichnissen das Reich Gottes versucht zu veranschaulichen.
Reich Gottes und Jesus
Apostel Zisowski verdeutlichte in seiner Predigt, dass mit dem Wirken Jesu das Reich Gottes für die Menschen auf der Erde angebrochen war. Jesus, als Sohn Gottes mitten unter den Menschen, hatte Macht und Auftrag den Menschen zu verdeutlichen, was Gottes Plan ist. Ein Plan und ein Reich, welches sich leider nicht um die römische Besatzung kümmerte, sondern zunächst um das Leben mit- und untereinander und letzten Endes mit Gott.
Reich Gottes heute
Das Reich Gottes ist also aufgerichtet und der Apostel legt jeden Christen ans Herz, für das Reich Gottes gewisse Prioritäten zu setzen. Reich Gottes soll an dir und mir erkennbar sein, so der Seelsorger und gab auch gleich drei wesentliche Elemente und Erkennungsmale des Reiches Gottes bekannt: in wie weit bist du in der Liebe offenbar? Wie sieht es mit deiner Vergebungsbereitschaft aus? Übst du dich in der Sanftmut?
Wiederkunft Jesus
Die letzte und dritte Dimension des Reiches Gottes beginnt mit der Wiederkunft Jesu, so Apostel Zisowski. Die ewige Gemeinschaft der Gläubigen mit Gott ist die finale und nicht mehr endende Dimension des Reiches Gottes. Und dafür lohnt es sich, jetzt und hier Prioritäten zu setzen, warb der Apostel. Seid aktiv und haltet euch nicht zurück, wenn es um das Reich Gottes geht, so der Appell an die Zuhörer des Gottesdienstes.
Erlebbar aber nicht sichtbar?
Bischof Manfred Bruns versetzte in seiner Co-Predigt die Gottesdienstteilnehmer noch einmal in die Zeit Jesu. Da forderten die Pharisäer äußerliche Zeichen für die Existenz des Reiches Gottes. Aber das Reich Gottes war damals und ist auch heute nicht real sichtbar, so wie die Pharisäer es damals gern von Jesus präsentiert bekommen hätten. Aber erlebbar ist das Reich Gottes, so der Bischof. Es kann mitten unter uns sein, wir können es verkörpern, motivierte der Amtsträger die Zuhörer.
Handlungen
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles mit der Gemeinde standen noch einige Handlungen an. So wurde jeweils für die Gemeinde Altenessen und für Borbeck ein Diakon ordiniert. Der Vorsteher der Gemeinde Borbeck, Alexander Prengel, wurde beauftragt, den Gemeindevorsteher und Bezirksevangelisten Bernd Garstka in der Gemeindeleitung zu unterstützen. Diakon Ralf Fuhrmann wurde von Apostel Zisowski für die Gemeinde Altenessen bestätigt. Berichte zu diesen Handlungen folgen.
Amtsträger mit Anspruch
39 Jahre und 6 Monate war Diakon Jürgen Schreiner für die neuapostolische Kirche tätig. Eine Zeit, die man gar nicht in so eine kurze Ansprache zur Inruhesetzung würdigen kann, erklärte Apostel Zisowski dem Diakon und der Gemeinde. Der Apostel dankte dem Seelsorger für jedes einzelne Gebet für die Anvertrauten in den vielen Jahren. Du hast selbst einen hohen Anspruch an dein Dienen in der Kirche gelegt, zeigte Thorsten Zisowski auf, und dafür bin ich dir sehr dankbar, so der Apostel.
Dann entband er den Diakon von den aktiven Tätigkeiten und versetzte ihn in den Ruhestand.
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