Eine große Gemeinde versammelte sich am Sonntag, den 24. Juni 2018 in der Gemeinde Steele. Anlass waren die Feier einer Doppel-Rubinhochzeit und die Spendung des Sakraments der Heiligen Wassertaufe.
Der Gottesdienst, den Hirte Armin Teichmann hielt, begann mit der Vorbereitung auf den Gottesdienst für Entschlafene, der am Sonntag, den 1. Juli 2018 stattfand. Das Bibelwort aus Lukas 15,6 und 7 erzählt vom Gleichnis des verlorenen Schafes: „Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.“ Jesus vergleiche die Freude über das wiedergefundene Schaf mit der Freude, die im Himmel sei, wenn ein Sünder umkehre und Buße tue. Gottes grenzenlose Liebe sowie sein Wille, dass allen Menschen geholfen werde, seien Grund dieser Freude. Jeder Christ sei aufgerufen, sich von Herzen mitzufreuen, wenn Menschen Zeit ihres Lebens oder auch im Jenseits wieder zu Gott finden, so die Ausführungen des Hirten.
Gott liebt jeden Einzelnen
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls empfing der kleine Leon das Sakrament der Heiligen Wassertaufe. Eingehend auf das von Kindern und Jugendlichen vorgetragene Lied „Weißt Du, wie viel Sternlein stehen" machte Hirte Teichmann deutlich, dass Gott trotz der Unendlichkeit des Weltalls mit seinen unzähligen Sternen, trotz der sieben Milliarden Menschen auf der Welt, jeden Einzelnen Menschen nicht nur kenne, sondern auch liebe. Dieses Wissen mögen die Eltern in den kleinen Leon einbauen; auch er sei Gottes geliebtes Kind.
Gott ist mit uns jeden Tag
Die Ehepaare Ruth und Peter Gaclik sowie Anne und Jürgen Kohlmann standen nach der Feier des Heiligen Abendmahles im Mittelpunkt. Sie hatten um den Segen Gottes zu Ihren 40-jährigen Hochzeitsjubiläen gebeten. In seiner Ansprache an die Eheleute führte Hirte Teichmann aus, dass der gemeinsame Lebensweg den Bewegungen von Wellen gleiche und Höhen und Tiefen zu erleben waren. Gott war in diesen 40 Jahren immer an der Seite der Eheleute, und zusammenfassend dürfe man dankbar sagen, dass sie aus der Fülle Gottes viel Gnade empfangen haben.
Mit Blick auf die zukünftigen Tage sicherte Hirte Teichmann den Jubilaren zu, dass Gott auch weiter helfen und sie begleiten werde. Er zitierte aus Dietrich Bonhoeffers bekanntem Gedicht „Von guten Mächten": „Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem Tag." Auch ein besonderes Bibelwort gab der Hirte den Eheleuten mit: „Zieht hin mit Frieden; euer Weg, den ihr geht, ist dem Herrn vor Augen.“ (Richter 18,6).
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Gottesdienstbesucher noch zu einem Buffet und Umtrunk eingeladen.
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