Am Sonntag, den 26.09.2021 erlebte die Gemeinde Essen Steele einen besonderen Festgottesdienst zur Silberhochzeit von Sandra und Daniel Francois.
Priester Heiko Makowski leitete den Gottesdienst mit einem Wort aus 1. Mose 4 Vers 4: Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der Herr sah gnädig an Abel und sein Opfer.“
Opferbereitschaft
Priester Heiko Makowski ging in seiner Predigt zunächst auf das Bibelwort ein: Ein Opfer bringen ist nicht so einfach, es ist vielfältig, es kann das Zeit-, das Geld- oder auch das Gebetsopfer sein. Es kommt auf die innere Einstellung an, wir müssen unser Opfer von und mit ganzem Herzen geben, manchmal kann ein Opfer auch weh tun. Warum der liebe Gott Abels Opfer angenommen hat und das von Kain nicht, wissen wir nicht genau. Wir sollten unsere innere Einstellung überprüfen wie wir dem lieben Gott unser Opfer darbringen. Ist genug Dankbarkeit und Aufrichtigkeit in unserem Herzen?
In seiner Ansprache an das Silberhochzeitspaar Sandra und Daniel hob Priester Makowski hervor, dass sie sich beide mit viel Freude und Eifer in vielerlei Hinsicht in das Werk Gottes eingebracht haben, vor allem in der Zeit der Corona Pandemie viel Zeit geopfert haben. Sie sind auch vor persönlichem Leid nicht verschont geblieben, aber sie durften auch Segen hinnehmen.
Der Herr ist mein Hirte
Priester Makowski erwähnte bei der Ansprache, dass er und seine Frau mit dem Silberpaar schon viele Jahre freundschaftlich miteinander verbunden sind und deshalb von Gott ein spezielles Bibelwort für sie erbeten habe. Beim Aufschlagen der Bibel lag vor mir Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Diese Bibelverse möchte ich euch beiden mitgeben für die Zukunft. Das ist eine schöne Zusage und eine schöne Verbindung zu dem Bibelwort, das ihr zu eurer grünen Hochzeit empfangen habt: Der Segen des Herrn macht reich ohne Mühe (Sprüche 10, 22). Der liebe Gott hat euch keine Geldsäcke vor die Tür gestellt, aber er hat euch im Geistigen reich gemacht. Nach der Segenshandlung sang Daniel für seine Sandra das Lied Halleluja von Leonard Cohen mit einem deutschen Text in dem es heißt, dass sie den weiteren gemeinsamen Weg in ein neues Land von Gott beschützt, Hand in Hand in Liebe gehen dürfen.
Der Gottesdienst wurde von Chor- und Sologesang, sowie von Orgelmusik umrahmt.
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