Den Segen zu ihrer Hochzeit empfingen Silke und Martin am Sonntag, den 24. September in der Gemeinde Rüttenscheid.
Der Trausegen wurde auf Wunsch der Brautleute in den Sonntagsgottesdienst integriert. Zunächst erläuterte Bezirksälteste Martin Hoyer das Bibelwort aus 2. Korinther 4,7:
„Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.“ Er wünschte der Gemeinde, dass ein jeder, auch wenn er eigentlich nicht glaube, spüren möge, dass da etwas sei.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes führte Priester Rainer Rettinger aus, dass Kirche heute oftmals nur dazu da sei, Hochzeit und Taufe zu feiern. Er machte deutlich, dass es ohne das Evangelium Jesu in der heutigen Welt keine einzige Wertvorstellung gäbe und damit ein Leben gar nicht möglich wäre. Die Grundlage von allem sei das Evangelium Jesu Christi. Er ging auf das Bibelwort „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1. Korinther 13,13) ein. Priester Rettinger erläuterte, dass das Wort oftmals auf die Liebe reduziert werde, es aber auch um Glaube und Hoffnung gehe.
Eins sein
Die persönliche Ansprache an das Brautpaar wurde durch einen Liedvortrag eingeleitet, den sich die Braut als Überraschung für ihren Bräutigam überlegt hatte. Zwei Sängerinnen trugen das Lied „Ein Augenblick – und er wird Wirklichkeit“ vor. Der Liedinhalt machte deutlich, was der Bezirksälteste im Verlauf des Gottesdienstes schon erwähnt hatte. Martin und Silke haben bewusst die Entscheidung getroffen, in der Kirche den Segen zu ihrer Hochzeit und für ihren gemeinsamen Lebensweg zu empfangen.
Das Bibelwort, das Martin Hoyer dem Brautpaar zu seinem Trausegen gab, hatte den Bräutigam bereits vorab intensiv beschäftigt. „Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.“ (Johannes 17, 20-23).
Der Bezirksvorsteher ging auf die erste Begegnung des Brautpaares und verschiedene Erlebnisse in den gemeinsamen Jahren ein und gab Martin und Silke den Rat mit auf den Weg, die Kinder in die Familie einzubinden und für sie zu beten.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Festgemeinde zu einem Umtrunk eingeladen.
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