Das Richtfest und die Grundsteinlegung konnten viele Gemeindemitglieder der zuküftigen Gemeinde Essen-Mitte am Samstag, den 12.03.2022, zuammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Essen feiern.
Einen Kirchenneubau erlebt man in diesen Zeiten eher selten, so die einhellige Meinung einiger Vertreter der christlichen Kirchen in Essen. Auch der Oberbürgermeister der Stadt, Thomas Kufen, freute sich mit den Gemeindemitgliedern, dass auf dem Grundstück an der Franziskastraße in Essen-Rüttenscheid nach dem Abriss des alten Gebäudes nun das neue Vorhaben klar zu erkennen ist.
Und so lud die zukünftige Gemeinde zu einem besonderen Beisammensein ein. Es galt die Zeitkaspel zu versenken und den nun erreichten Bauabschnitt zu feiern. Bezirksapostel Rainer Storck danke in seinem Gebet, welches er nach seiner Begrüßungsrede mit den Anwesenden sprach, für den bisherigen Verlauf der Arbeiten. Der Kirchenpräsident stimmte die zuküftigen Nutzer des Kirchengebäudes auf das Zusammenleben in der neuen Gemeinde ein und stellte den Frieden in den Mittelpunkt, natürlich auch im Anbetracht der Ukrainekrise.
Stadtoberhaupt spricht Frieden an
Thomas Kufen, erster Bürger der Stadt Essen, war der Einladung gerne gefolgt und brachte in seiner Ansprache die Freude zum Ausdruck, dass an diesem Standort Zukunft geschaffen wird. Der Oberbürgermeister appelierte angesichts der Flüchtlinge die nun auch die Stadt Essen erreichen, an die Werte der Christenheit. Beten Sie, helfen Sie, die Not ist groß, so der Politiker.
Pfarrer Fritz Pahlke, der als Vertreter des Arbeitskreises christlicher Kirchen ebenfalls ein Grußwort an die Anwesenden richtete, drückte seine Freude über den Neubau des Gotteshauses aus und wünschte der Gemeinde, dass sie eine Heimat für ihre Seelen finden werden.
Zeitkapsel versenkt
In dem Bereich, in dem in ein paar Monaten der Altar stehen wird, klaffte noch ein Loch im Boden. Hier wurde nun die Zeitkapsel einbetoniert, die von den Gemeindemitgliedern gefüllt worden war. Bilder, eine Tageszeitung, eine FFP2-Maske, Baupläne und einen USB-Stick verschwanden in der Kapsel, welche die Kinder der zukünftigen Gemeinde zusammen mit dem Bezirksapostel und dem Oberbürgermeister unter einer Betonschicht verschwinden ließen.
Zimmermänner feiern mit
Mit einem ausgedehnten Zimmermannsspruch übergaben die Handwerker das Gebäude den weiteren Gewerken und wünschte dem Gebäude einen besonderen Schutz vor Schäden.
Bei einer Bratwurst vom Grill folgten noch viele Gespräche untereinander. Die Baupläne wurden begutachtet und der Rohbau besichtigt.
Daria Kliem, Leiterin der Bauabteilung der Kirchenverwaltung, sprach es in ihrer Rede an: In diesen Zeiten ist es nicht einfach zu bauen. Oft gibt es Lieferschwierigkeiten und Baumaterialien sind nicht verfügbar. Somit wartet das Gebäude nun auf die Fenster, um zumindest von außen einen weiteren Schritt in Richtung Fertigstellung zu gehen.
Bezug im Frührjahr 2023
Wann der erste Gottesdienst in diesem Kirchengebäude stattfinden wird, lässt sich nur grob schätzen. Die zukünftigen Gemeindemitglieder, die sich aus den jetzigen drei Gemeinden Rellinghausen, Frohnhausen und Rüttenscheid zusammenfinden werden, hoffen auf das Frühjahr 2023.
Weitere Berichte
Ein weiterer Bericht zum Richtfest seitens der Kirchenverwaltung ist hier zu finden.
Hier geht zum Bericht der WAZ....
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