Suri Schmidt empfing am Sonntag, den 12. Juni 2016 in der Gemeinde Steele das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
Dem Gottesdienst, gehalten durch Priester Wolfgang Stachowiak, lagen die Bibelworte aus 2. Korinther 7,4.5 zugrunde: „Ich rede mit großer Zuversicht zu euch; ich rühme viel von euch; ich bin erfüllt mit Trost; ich habe überschwängliche Freude in aller unsrer Bedrängnis. Denn als wir nach Mazedonien kamen, fanden wir keine Ruhe, sondern von allen Seiten waren wir bedrängt, von außen mit Streit, von innen mit Furcht.“
Freude in Bedrängnis
Apostel Paulus sprach in seinem Brief an die Korinther von Bedrängnis. „Wir kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen und haben die verschiedensten Belastungen zu tragen, aber wenn wir Gott aufnehmen, können wir Freude empfinden.“, so Priester Stachowiak. Es gelte um diese Freude zu kämpfen, wenn wir uns beispielsweise um unsere Zukunft sorgen. Auch Priester Patrick Putzki ging darauf ein, dass wir in der heutigen Zeit dazu neigen, auf das Schlechte zu schauen. „Negative Erlebnisse bleiben in unserem Leben nicht aus, aber wir haben durch unseren Glauben einen Mehrwert.“ Unser Ziel, bei Gott zu sein, mache uns Mut und sei ein Grund zur Freude.
Auch die Taufe von Suri Schmidt, so Priester Stachowiak, sei ein überaus freudiger Moment, aus dem wir Kraft ziehen können.
Die Taufe als Bund der Liebe
Zur Vorbereitung auf die Taufhandlung sangen die Kinder der Vorsonntags- und Sonntagsschule das Lied „Gott ist die Liebe“. Im Refrain sangen sie abgwandelt vom Original „er liebt auch Dich“, um zu zeigen, dass nun durch die Taufe ein Bund der Liebe zwischen Gott und Suri geschlossen wird. Priester Stachowiak ging dabei auf die Herkunft des Namens Suri ein. Der Name bedeute auch rote Rose und stehe damit in zweifacher Hinsicht für die Liebe: Sowohl die Farbe Rot, als auch die Rose werden oft als Symbol der Liebe gesehen. Er deutete damit auf die unendliche Liebe Gottes hin, die der elterlichen Liebe gleiche. Gott möge sich durch den Bund der Taufe stets zu dem Kind bekennen und es segnen.
Abschließend gab Priester Stachowiak den Eltern ein besonders Wort aus Markus 10,14.16 mit: „Da es aber Jesus sah, ward er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.“
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