Einen besonderen Segen erhielten Edith und Dietmar Beinert am Sonntag, den 29. Mai 2016 zu ihrem 50-jährigen Hochzeitsjubiläum in der Gemeinde Steele.
Dem Gottesdienst, gehalten durch den Bezirksältesten Martin Hoyer, lagen die Bibelworte aus Apostelgeschichte 5,42 zugrunde: „Sie hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus.“
Die Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi. Die Verkündigung beschränke sich jedoch nicht nur auf das Wort; vielmehr solle das Wort auch unser Verhalten prägen, so die Erläuterung des Bezirksältesten. Dadurch könne unser Leben selbst zur Verkündigung des Evangeliums werden. Wenn wir unser Umfeld ansehen, möchten wir uns vielleicht zurückziehen, denn es bedürfe Mut und Kraft, seinen Glauben zu bekennen. Es sei jedoch Aufgabe von uns allen – nicht nur der Apostel – das Evangelium in Wort und Tat zu verkündigen.
Bezirksälteste Hoyer richtete sich dabei auch an das Goldhochzeitspaar. Sie seien ein Vorbild in der Verkündung des Evangeliums gewesen. Dietmar Beinert sei viele Jahre als Priester tätig gewesen, und auch heute noch bringe sich das Ehepaar mit Gesang im Chor ein. Ihre Ehe zeichne sich vor allem durch ihre Zusammengehörigkeit und ihr Bemühen, nach dem Evangelium Jesu Christi zu handeln, aus.
Ein Leitstern im Dunkeln
Auch der Vorsteher der Gemeinde Steele, Hirte Armin Teichmann, richtete sich an das Ehepaar Beinert. Er gab ihnen mit, sich auch bei Schattenseiten im Leben das Schöne bewusst zu machen. Er ging dabei auf das Lied des Chores ein. Dort wird vom „Leitstern“ gesungen. Verschiedene Dinge können uns ein Leitstern sein, beispielsweise unser Glaubensziel oder Ehepartner und Familie. Darauf zu schauen bringe Freude und Halt, wenn wir uns bedrängt fühlen.
Abschließend gab Bezirksältester Hoyer dem Goldhochzeitspaar ein besonderes Wort aus Micha 7,7 mit: „Ich aber will auf den Herrn schauen und des Gottes meines Heils warten; mein Gott wird mich hören.“ Beide sollen sich weiterhin geduldig und aktiv einbringen und auf den Herrn schauen, so sein Rat an die Eheleute.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud das Goldhochzeitspaar die Gemeinde zu einem kurzen Beisammensein ein.
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