Den ersten Gottesdienst im Jahr 2026 feierte Bezirksevangelist Holger Stramka am 4. Januar mit der Gemeinde Essen-Mitte. Anlass war die Aufnahme einer Glaubensschwester in die Gemeinde. Der Gottesdienst beleuchtete zudem das von Stammapostel Jean-Luc Schneider für das Jahr 2026 formulierte Motto: "Fürchte dich nicht, glaube nur!"
"Eine Aufnahme ist kein Ritual, sondern eine Segenshandlung." Diese Worte richtete der Bezirksvorsteher an Jong Sook Cho in seiner Ansprache vor der Aufnahmehandlung. Gott wende sich ihr in seiner grenzenlosen Liebe zu; gleichzeitig bekenne sich die Glaubensschwester öffentlich zum neuapostolischen Glauben.
Gott liebt dich
Im Folgenden bezog sich der Bezirksevangelist auf das Bibelwort aus Jeremia 31,3: "Ich habe dich je und je geliebt..." Die Glaubensschwester sei in Seoul, einer Millionenstadt, geboren worden. Gott habe sie dort bereits als kleines Mädchen gekannt und durch ihr Leben begleitet. Er habe sie immer geliebt und werde nie aufhören, sie zu lieben, so der Bezirksvorsteher.
Weiter erinnerte er an das neuapostolische Glaubensbekenntnis, insbesondere an den ersten Glaubensartikel: "Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde." Dies sei unser gemeinsamer Glaube als neuapostolische Christen - der Glaube an Gott, der uns kennt, uns sieht, uns versorgt, unsere Seele pflegt und uns begleitet. Mit diesen Worten schloss Bezirksevangelist Stramka seine Ansprache und nahm die Glaubensschwester anschließend im Namen des dreieinigen Gottes in die Gemeinde auf.
"Fürchte dich nicht, glaube nur!"
Das Bibelwort aus Markus 5,36: "Fürchte dich nicht, glaube nur!" ist das Motto, das Stammapostel Jean-Luc Schneider für das Jahr 2026 für die neuapostolischen Christen formuliert hat, und war gleichzeitig Grundlage des Gottesdienstes am ersten Sonntag im neuen Jahr. Bezirksevangelist Stramka führte dazu aus: Viele Menschen blicken mit Sorge in das neue Jahr; Ängste und Sorgen seien Teil unseres Lebens. Auch der Gottessohn kannte als Mensch die Angst und könne daher unsere Ängste verstehen. Das Bibelwort wolle diese Sorgen nicht bagatellisieren, sondern sei vielmehr eine Einladung, der Kraft des Glaubens zu vertrauen. Der Glaube verändere unsere Sichtweise und richte unseren Blick auf Jesus. Dadurch verleihe er uns die Fähigkeit, Jesu Liebe, Gnade und Treue zu vertrauen.
"Nutzen wir die Kraft des Glaubens und blicken auf Jesus, der uns die Verheißung seiner Wiederkunft gegeben hat." Diese Aufforderung richtete der Bezirksvorsteher an die Gemeinde und ergänzte, dass sich in der Folge konkrete Auswirkungen in unserem Leben zeigen werden. Es könne sich die Gewissheit entwickeln, dass die Not niemals größer als der Helfer ist. Zudem könne ein Gefühl innerer Sicherheit entstehen, dass Gott immer an unserer Seite ist. Zum Abschluss seiner Predigt empfahl Bezirksevangelist Stramka den Gottesdienstteilnehmern, sich in diesem Jahr intensiv mit dem neuapostolischen Glaubensbekenntnis zu beschäftigen.
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