Silvia und Erwin Brockmann empfingen den Segen zu ihrer Rubinhochzeit im Gottesdienst am Sonntag, dem 9. November 2025 in der Gemeinde Gelsenkirchen-Resse.
Der Dienstleiter, Priester Michael Sokoll, stellte diesen Sonntagsgottesdienst unter das Bibelwort aus Matthäus 25,40: „Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“
In seinen einleitenden Worten erwähnte Priester Sokoll, dass er schon einige Tage vor dem Gottesdienst etwas verzweifelt nach einem verbindenden Gedanken zwischen dem Bibelwort und der Rubinhochzeit gesucht habe. Nicht spontan, aber dann doch noch rechtzeitig fiel ihm ein Liedtext der Beatles ein: „All you need is love!“ „Alles, was wir brauchen, ist Liebe.“ Dies sei zwar keine Bibelstelle, aber über die Liebe stehe sehr viel in der Bibel, so seine schmunzelnde Erklärung an das Paar und die Gemeinde. Diese Worte haben Tiefgang.
Liebe als Motivation
In seinen weiteren Ausführungen spann der Priester eine Brücke zwischen Bibelwort und Gegenwart. "Wer ist denn der Geringste, wer ist denn bedürftig?" fragte er und fuhr fort: "Vielleicht der Bettler auf der Einkaufsstraße." Das sei sicherlich auch eine gute Tat, wenn wir dann einige Euros abgeben. "Aber ist es so einfach? Wollen wir durch eine milde Gabe unser Gewissen beruhigen, durch wohltätige Spenden uns ins rechte Licht rücken? Gibt es einen Maßstab für "Gutes tun"?" so Priester Sokoll weiter. Auch hier sei die Antwort: "All you need is love." Wenn die Liebe der Motivator sei und wir mit der Überzeugung unterwegs sind "ich gebe, was ich kann, und ich bringe mich ein, wo ich kann", dann gebe Gott alles andere dazu. So funktioniere auch eine Partnerschaft, in der man nach 40 Jahren Ehe um den Segen Gottes bitte. "Wenn wir unsere eigene Bedürftigkeit erkennen, an Gott glauben, ihm glauben, dann führt das zur Liebe und dann können wir gemeinsam das Gute finden, das es gilt zu tun." fasste Priester Sokoll zusammen.
Wohltat am Nächsten
Evangelist Christian Schoß wurde um einen Wortbeitrag geben. Er richtete sich an das Rubinhochzeitspaar und führte aus, dass er die Eheleute als fröhliches und freundliches Paar kennengelernt habe. "Haltet eure Freude fest." gab er ihnen mit auf den weiteren Eheweg.
Priester Helmut Mrowitzki wurde ebenfalls gebeten, noch einige Worte zum Gottesdienst beizutragen. Er führte aus, dass das Ehepaar vor einigen Jahren in die Gemeinde Resse gezogen sei und nicht darauf gewartet habe, dass die Gemeindemitglieder auf sie zu kamen, sondern aktiv auf diese zugegangen seien und sich eingebracht haben. So bleibe Gemeinschaft keine Einbahnstraße.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gottesdienstes sei die Nächstenliebe, so der Priester. Er prägte den Ausspruch „Alles, was wir brauchen, ist Nächstenliebe.“ Nach Entzweiung müsse es ein Bedürfnis sein, wieder zusammen zu finden. Die Wohltat am Nächsten führe zu Gott.
Gott ist die Liebe
Nach der Feier des heiligen Abendmahls leitete der Chor mit dem Lied "Gott dir sei Dank" die Segenshandlung ein. Priester Sokoll gab dem Ehepaar den Rat: "Lasst euch in diesen Moment fallen. Alle, die hier anwesend sind, umgeben euch mit viel Liebe und Wohlwollen." Er widmete den beiden das Bibelwort aus 1. Johannes 4,16: "Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm." Erst zehn Jahre nach dem beruflichen Kennenlernen haben Silvia und Erwin Brockmann den Schritt in die Ehe gewagt und stüden nun nach 40 Jahren begeisterter Ehe am Altar. "Ihr könnt unterschreiben, dass göttliches Eingreifen Segen bewirkt hat und dass der heutige göttliche Segen sich spürbar auf euch auswirken wird. Davon bin ich überzeugt." so Priester Sokoll.
Nach der Segenshandlung beendete der Priester den Gottesdienst mit Gebet und Schlusssegen.
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