Priester Thorsten Kasper, Vorsteher der Gemeinde Gelsenkirchen-Resse, hielt am Sonntag, dem 13. Juli 2025 einen Gottesdienst, in welchem Mika Emil Czerwinski das Sakrament der Heiligen Wassertaufe empfing.
Bevor Priester Kasper die Eltern an den Altar rief, verdeutlichte er, dass Mika nun einen Platz in der Gemeinde bekommen und durch die Taufhandlung in den Leib Christi eingefügt werde. „Und was ist der Leib Christi?“ fragte der Gemeindevorsteher. „Das ist die Kirche.“ Keine Mitgliedschaft, für die ein Taufzeugnis ausgestellt und durch die attestiert werde, dass da jemand Christ geworden sei. In den Leib Christi eingefügt zu werden, bedeute, einen Platz in der Gemeinde zu bekommen. „Lasst uns einen Platz für Mika schaffen.“ bat der Gemeindevorsteher. Nach diesen einleitenden Worten traten die Eltern mit ihrem Kind an den Altar, und der Frauenchor begrüßte sie mit dem Lied „Der Heiland hat die Kinder lieb“.
Gott wird dich leiten
Priester Kasper ging zunächst auf den Namen des Täuflings ein, eine Ableitung des Namens Michael. Im 1. Mose, 16 sei von einem Engel die Rede, den die christliche Tradition als den Erzengel Michael benenne und der zu der Magd Hagar in einer Situation der Hilflosigkeit herzutrete, sie unterstütze und ihr einen Weg weise. Hagar erkenne dies und leite daraus einen Gedanken ab, den der Vorsteher den Eltern für Mika mitgab: Du bist ein Gott, der mich sieht. Gott gebe den Eltern die Zusage: Ich schaue auf Mika. „Und wenn Gott auf Mika schaut, dann nicht prüfend von oben herab, sondern er schaut auf ihn, weil er ihn liebhat und weil er ihm Gutes tun will; Gott schaut auf dich.“ Weiter führte der Priester eine Liedzeile an: „… mit meinem Auge leite ich dich“. Dieses Versprechen gab er den Eltern mit auf den Weg: Gott werde Mika mit seinem Auge leiten.
Zuwendung zu Gott
In der heutigen Zeit sei es eine Herausforderung für Eltern, ein Kind im Glauben zu erziehen. Ein Kind könne noch nicht viel alleine, insbesondere in Bezug auf sein Glaubensleben. Hierfür seien die Eltern da. „Ihr wollt ihn in das Glaubensleben hineinführen, ihm beistehen, ihn unterstützen. Ihr wollt dazu beitragen, dass er sich Gott zuwendet, bis er irgendwann einmal, voraussichtlich in 14 Jahren, sich ganz bewusst selbst Gott zuwendet und sagt: Herr, hier bin ich, du hast bis hierher auf mich geschaut, schau weiterhin auf mich, ich bleibe bei dir.“ führte Priester Kasper weiter aus. Und dazu brauchen die Eltern Hilfe, die Gott auch in den Segen hineinlegen werde. Der liebe Gott werde die Eltern und den Täufling segnen, aber auch die Gemeinde, damit sie Mika in seinem Glaubensleben helfen und unterstützen könne.
Auf die Frage, ob die Eltern ihr Kind in der Lehre Jesu Christi erziehen wollen und ihn dem lieben Gott anvertrauen, antworteten sie mit "Ja". Nach der Aussonderung des Wassers spendete der Gemeindevorsteher Mika das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
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