Priester Alexander Prengel leitete am Sonntag, 17. November 2024 den Jugendgottesdienst für den Bezirk Ruhr-Mitte in Essen-Altenessen. Zu diesem Gottesdienst waren die Mitglieder der Gemeinde Altenessen, die ihr Kirchengebäude oft für Jugendgottesdienste zur Verfügung stellen, eingeladen.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Matthäus 5, 6 zugrunde: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden."
Warm Up vor dem Gottesdienst
Schon vor dem Gottesdienst war die Dynamik der Jugend zu spüren: Zum Thema Gerechtigkeit wurden einige Fragen gestellt. Wer eine Frage für sich mit Ja beantworten konnte, stellte sich hin, wer sie mit Nein beantworten wollte, blieb sitzen. Dieses Warm Up ermöglichte jedem Anwesenden eine individuelle Annäherung an das Thema.
Göttliche Gerechtigkeit
Eine Lesung zu Beginn der Predigt beschrieb einen Vater und dessen Beziehung zu seinen Kindern. Er behandelte bewusst nicht jeden gleich, sondern nach seinen Bedürfnissen. Gemeindevorsteher Alexander Prengel erläuterte zunächst die Facetten menschlicher Gerechtigkeit, den Unterschied zwischen „Recht haben" und „Recht bekommen". Der Aspekt der Vergeltung stehe dabei im Gegensatz zu Vergebung und Barmherzigkeit. Gnade und Liebe dem Nächsten gegenüber fördere das Verstehen und Nachempfinden; sie seien Zeichen göttlicher Gerechtigkeit.
Priester Joachim Jakaytis definierte in seinem Predigtbeitrag die Begriffe Hunger und Durst als Zeichen des Notstandes an Gerechtigkeit. Der verwendete Maßstab zur Bewertung des Anderen werde oft von kulturellen Gegebenheiten bestimmt und es entstehe Ungerechtigkeit durch die eigene Selbstgerechtigkeit.
Gönnen können
In der Co Predigt machte Priester Hans-Jörg Junker noch einmal auf das subjektive Empfinden menschlicher Gerechtigkeit aufmerksam. Im Gleichnis der Weinbergsarbeiter bekamen alle den gleichen Lohn für unterschiedliche Arbeit. Durch Akzeptanz des Anderen und das „Gönnen können" wird die Dimension der göttlichen Gerechtigkeit greifbarer.
Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich die jungen Christen und die Gemeindemitglieder bei Gesprächen noch besser kennenlernen
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