Apostel Thorsten Zisowski feierte am Donnerstag, dem 9. Mai 2024 den Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt in der Gemeinde Essen-Schonnebeck. Am Ende des Gottesdienstes wurde das Kirchengebäude profaniert und damit der Gemeindestandort aufgegeben. Die Gemeinde wird mit der Gemeinde Gelsenkirchen-Rotthausen fusioniert.
Als Grundlage für den Gottesdienst wählte der Apostel das Bibelwort aus Lukas 24,50-51: „Er führte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die Hände auf und segnete sie. Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel.“
Zu Beginn des Gottesdienstes wurde den Anwesenden durch eine Bibellesung zunächst der biblische Kontext nähergebracht und Christi Himmelfahrt in den zeitlichen Zusammenhang mit Ostern und Pfingsten gesetzt. Der Apostel verdeutlichte, dass besondere Wegabschnitte immer auch durch einen besonderen Segen Gottes begleitet werden. Die Jünger Jesu hatten bei seiner Himmelfahrt sicherlich verschiedene Erwartungen an den ihnen gespendeten Segen. Der Segen Gottes wirkt sich allerdings nicht nur in den irdischen Belangen des Lebens wie Wohlergehen, Gesundheit oder Reichtum aus. Das Versprechen des Segens ist die Gewissheit, dass Gott dem Menschen nahe ist und ihn begleiten wird. Der Segen Gottes wird heute in den Sakramenten und in jedem Gottesdienst gespendet.
Derselbe Gott, dasselbe Ziel
Apostel Zisowski ging auf die vielen Empfindungen ein, welche die Gemeinde Schonnebeck mit dem Standort der Kirche verbindet. "Es ändert sich in Zukunft das Gebäude, aber es bleibt derselbe Gott, dasselbe Ziel." so der Apostel. Die schon gemeinsam erlebte Zeit mit der Gemeinde Gelsenkirchen-Rotthausen lenkt den Fokus vom Abschied auf die Fortsetzung in der neuen Gemeinde.
In seinem Predigtbeitrag erinnerte Evangelist Lothar Kikenberg an die erlebte und gelebte Liebe im Verbund der Gemeinden Schonnebeck und Rotthausen. Er ermutigte die Gemeinde, auch in Zukunft weiter in dieser Liebe beständig zu sein. Diakon Udo Kassekert fühte aus, dass die erlebte Versorgung durch Gott nicht enden werde.
Fusion mit Gelsenkirchen-Rotthausen
Nach dem Heiligen Abendmahl bat Apostel Zisowski die Amtsträger der Gemeinden Essen-Schonnebeck und Gelsenkirchen-Rotthausen an den Altar. Sie bilden nun zusammen den Kreis der Diakone und Priester der neuen Gemeinde Gelsenkirchen-Rotthausen. Evangelist Kikenberg und Diakon Kassekert wurden nach ihrer langjährigen Amtszeit in den Ruhestand versetzt. Als Gemeindevorsteher für Rotthausen wurde Evangelist Carsten Crispin beauftragt. In der persönlichen Ansprache an den Kreis der Amtsträger stellte der Apostel die Liebe in den Mittelpunkt: "Liebe ist alles, Liebe verbindet. Die Menschen sind nicht vollkommen, aber das Amt, das sie ausüben, ist heilig."
Vor dem Schlusssegen entwidmete der Apostel das Kirchengebäude. Mit der Profanierung des Gebäudes endet die kirchliche Nutzung.
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