„Erkennen – Danken – Verkündigen“ – Diese Begriffe standen im Mittelpunkt eines Gottesdienstes, den Bezirksältester Martin Hoyer am Sonntag, den 26. März 2017 in Altenessen hielt. Eingeladen waren die zehn- bis 14jährigen Kinder aus den Bezirken Essen und Gelsenkirchen.
„Gott aber, unserm Vater, sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ Dieses Bibelwort aus Philipper 4,20 diente als Grundlage des Gottesdienstes. Es ist gleichzeitig das Jahresmotto, das Stammapostel Jean-Luc Schneider den neuapostolischen Christen für 2017 gegeben hat.
Ehre sei Gott, unserem Vater!
Bezirksältester Hoyer beleuchtete zunächst das Wort „Amen“, mit dem das Bibelwort endet. Die Kinder wussten, dass dieses Wort „So soll es sein“ bedeutet. Es sei nicht immer einfach, diese Bestätigung auszusprechen. Um Amen sagen zu können, müsse man zunächst zuhören und sich mit dem im Gebet oder im Gottesdienst Gesagten beschäftigen. Der Bezirksälteste rief die Gottesdienstteilnehmer dazu auf, das Wort „Amen“ bewusst auszusprechen.
Bereits vor Beginn des Gottesdienstes hatten die Kinder ihre Gedanken zu den Begriffen „Erkennen – Danken – Verkündigen“ aufgeschrieben. Bezirksälteste Hoyer setzte diese Begriffe und die Ideen der Kinder in Bezug zu dem Bibelwort. Um Gott zu ehren, müssen wir erkennen, was Gott uns schenkt. Erfolg, Gesundheit, Engelschutz, die Botschaft der Bibel waren Dinge, welche die Kinder mit dem Wort „Erkennen“ in Verbindung brachten. Der Bezirksälteste ergänzte, dass Gott die Erde erschaffen habe und dass die Existenz eines jeden Menschen von Gott entschieden worden sei. Dies müssen wir erkennen – ebenso wie die Fürsorge und Barmherzigkeit Gottes. Gott helfe oft, ohne dass wir es merken, und er vergebe Sünden, auch ohne dass sie ausgesprochen werden. Wenn wir erkennen, was Gott uns gibt, können wir dankbar dafür sein und dies leben und verkündigen, so der Bezirksälteste. Der Herr Jesus werde sich dann bei seiner Wiederkunft allen zuwenden, die er mit in den Hochzeitssaal nehmen möchte.
„Ich lobe meinen Gott“
Der Gottesdienst wurde umrahmt vom Gesang der Kinder aus beiden Bezirken. Bereits vor dem Gottesdienst hatten die Kinder gemeinsam geübt. Die Lieder unterstrichen das Bibelwort. Mit „Laudato si“ und „Ich lobe meinen Gott“ sangen die Kinder zur Ehre Gottes.
Im Anschluss an den Gottesdienst fanden zunächst der Religions- und Konfirmandenunterricht statt. Der gemeinsame Sonntagvormittag der Kinder aus den beiden Bezirken endete mit Grillwürstchen, Süßigkeiten und Getränken – dies gab den Kindern die Gelegenheit, sich noch näher kennenzulernen.
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