Mit einer Feierstunde wurde der Leiter des Referats Seelsorge, Bischof Manfred Bruns, schon am 12. Januar 2026 in der Kirchenverwaltung aus dem hauptamtlichen Dienst verabschiedet. Am kommenden Sonntag, dem 22. Februar 2026, wird der 65 Jahre alte Seelsorger durch Bezirksapostel Stefan Pöschel auch in den kirchlichen Ruhestand versetzt. Zuvor feierte er in der Gemeinde Essen-Überruhr einen letzten Sonntagsgottesdienst.
„Das wird noch einmal emotional“, so Manfred Bruns mit Blick auf den kommenden Moment am nächsten Sonntag. Ob das am Altar in einer Duisburger Gemeinde so kommen wird, davon können sich die Kirchenmitglieder im Arbeitsbereich des Bischofs selbst überzeugen, denn dieser Gottesdienst wird via IPTV in die Gemeinden übertragen.
Glaube wird durch Werke sichtbar
Zu seinem letzten Sonntagsgottesdienst als aktiver Amtsträger fanden sich auch die Leiter aller Gemeinden des Bezirks Ruhr-Mitte im Essener Süden ein, um Bischof Bruns in den Ruhestand zu verabschieden. Wie in allen neuapostolischen Gemeinden weltweit, stand der Impuls im Mittelpunkt der Predigt, dass der Glaube auch durch Werke sichtbar sein soll. Aber dazu musste Bischof Bruns erst einmal mit den Aussagen und Meinungen von Paulus und Jakobus aufräumen, die jeweils ganz unterschiedlicher Auffassung waren. Sich nur auf seine eigenen Werke zu verlassen, wenn es um die Erlösung geht, davor konnte Paulus nur warnen. Für ihn stand der Glaube im Mittelpunkt. Ein Glaube, der im Alltag keine Auswirkung hat, kam für Jakobus nicht in Frage.
Liebe ist erfinderisch
Dass der an Gott gebundene Glaube niemals untätig sein sollte, vermittelte der Seelsorger im Laufe seiner Predigt. Die Liebe, die von Gott ausgeht und sich auf den Gläubigen überträgt, wirkt erfinderisch und findet immer Wege, um konkret zu werden, so der Bischof. "Bildet eine wärmende Gemeinde", so der Rat des Seelsorgers an die Zuhörenden. In einer Zeit, in der die Liebe in vielen erkaltet, kann eine Gemeinde den Menschen zeigen: Gott hat alle Menschen lieb, so der Bischof.
Vorletzte Station in Gladbeck
Im Januar feierte Bischof Bruns ebenfalls einen Sonntagsgottesdienst im Bezirk Ruhr-Mitte, nämlich in der Gemeinde Gladbeck. Die nördlichste Gemeinde im Bezirk konnte sich hier schon von ihrem langjährigen Amtsträger verabschieden, ehe es für ihn ab dem 23. Februar entspannt ohne schwarzen Anzug in der Mülheimer Kirchenbank weitergeht.
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