Am Erntedanksonntag danken die Christen für Gottes Treue seiner Schöpfung gegenüber. Diese Dankbarbarkeit durch Worte und Werke auszudrücken, war Thema der Gottesdienste am Sonntag, dem 5. Oktober 2025. Die Gemeinden des Bezirks Ruhr-Mitte feierten Erntedank zudem mit besonderem Altarschmuck, Spendenaktionen und anderen gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Die Erntedankgottesdienste standen unter dem Bibelwort aus Kolosser 3,17: "Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn." Der Erntedankgottesdienst bietet die Gelegenheit, dass wir uns erneut bewusst machen, wie es um unsere Beziehung zu Gott steht. Unsere Aufgabe als Christen ist es, mit Worten und Werken Gottes Willen zu tun. Durch unsere Werke, die wir im Namen Jesu Christi tun, drücken wir unsere Dankbarkeit gegenüber Gott aus. Dankbarkeit ist keine Anordnung am Erntedanksonntag. Vielmehr geht es um das Bewusstsein, dankbar dafür zu sein, dass Gott immer da war, heute da ist und auch morgen da sein wird, so die Gedanken aus einer Predigt zu Erntedank.
Vielfältige Aktivitäten
Einige Gemeinden nahmen den Erntedanksonntag zum Anlass zu einem Spendenaufruf für die Tafeln. So konnten in Gelsenkirchen-Erle 15 Kisten mit diversen Artikeln für das tägliche Leben Bedürftiger gesammelt werden. Auch in Essen-Mitte war der Erntedanktag Start für eine Spendenaktion für die Essener Tafel. Die Tafeln versorgen bedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene regelmäßig mit Lebensmitteln und beliefern soziale und karitative Einrichtungen.
Traditionell werden die Altäre für die Erntedanksonntage mit Erntegaben wie Obst, Getreide, Brot und Blumen festlich geschmückt. In Essen-Kupferdreh und Essen-Mitte entstand der Altarschmuck in diesem Jahr als Gemeinschaftswerk der Gemeindemitglieder und insbesondere auch der Kinder. Auch in anderer Form waren die Kinder in die Gottesdienstgestaltung eingebunden. In Gelsenkirchen-Mitte übernahmen sie den Ordnungsdienst. Und in Essen-Mitte umrahmten der Kinderchor sowie ein junger Trompeter den Gottesdienst musikalisch.
Die Gemeinden Gelsenkirchen-Ückendorf und Gelsenkirchen-Mitte hatten aus selbst gesammelten Äpfeln Apfelkompott zubereitet. Ein Glas davon wurde am Erntedanktag jedem Gottesdienstteilnehmer übrreicht. Viele Gemeinden blieben zudem nach dem Gottesdienst noch bei Speisen und Getränken zusammen.
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