Der vorletzte Gottesdienst von Priester Klaus Kienast als aktiver Amtsträger, ein neues Gemeindemitglied und die Vorbereitung auf den Besuch von Apostel Thorsten Zisowksi am folgenden Mittwoch bildeten den Rahmen des Sonntagsgottesdienstes am 10. August 2025 in der Gemeinde Essen-Mitte.
Geistlich geleitet war der Gottesdienst vom achten der zehn Gebote. Das Wahrheitsgebot aus 2. Mose 20,16: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ unterstütze das Verhältnis zwischen den Menschen, erläuterte Bezirksevangelist Bernd Garstka in seiner Predigt.
Wahrheit schafft Vertrauen und Gemeinschaft
Der Bezirksevangelist führte aus, dass gemeinsame Werte ein Vertrauen für ein Miteinander in Gemeinschaft schaffen. Auch wenn der menschliche Weg oftmals wieder in Situationen der Unwahrheit führe, bleibe es das Ziel und der Wunsch der Menschen, ein Miteinander in Wahrheit zu pflegen.
In seinem Predigtbeitrag stellte Priester Kienast besonders heraus, dass der Weg mit Gott der Weg der Nächstenliebe sei. Dieser Weg könne damit nur über die Gebote führen. Priester Kienast soll im Gottesdienst am Mittwoch, dem 13. August 2025 durch Apostel Zisowski in den Ruhestand versetzt werden.
Zwar sei der Mensch – wie der Gemeindevorsteher, Priester Michael Sokoll, hinzufügte – das Einfallstor für die Unwahrheit und damit für den Teufel, doch bleibe es das Ziel, als Christ auf Wahrheit zu beharren und damit auch nerven zu dürfen. So bilde sich eine Gemeinschaft in Wahrhaftigkeit, schloss der Bezirksevangelist den Predigtteil.
Ein besonderes Verhältnis
Diese Wahrhaftigkeit und das Miteinander waren auch die leitenden Gedanken zur Aufnahme des neuen Glaubensbruders in die Kirche und Gemeinde Essen-Mitte. Aus dem Vertrauen, das aus dem Halten der zehn Gebote und der Nächstenliebe entstehe, folge ein besonderes Verhältnis untereinander - das geschwisterliche Verhältnis der Glaubensgeschwister. Dieses besondere Verhältnis erzeuge eine Gemeinschaft. Diese sei geprägt von Glaube, Liebe und der Verbindung untereinander und zu Gott. Im Glauben ließe sich fühlen, dass Gott da sei und dass er führe. Der Glaube verbinde und schaffe dieses besondere Verhältnis, so Bezirksevangelist Garstka in seiner Ansprache an das neue Gemeindemitglied.
In der Gemeinde als Gemeinschaft stehen die Glaubensgeschwister dem neuen Gemeindemitglied zur Seite. So sei auch die Empfindung während der Handlung vor dem Altar: eine herzliche Aufnahme in die Kirche und Gemeinde Essen-Mitte, schloss der Bezirksevangelist seine Ansprache. Nachdem der Glaubensbruder seine Bereitschaft, Jesus Christus nachzufolgen und sich zum neuapostolischen Glauben zu bekennen, bekundet hat, nahm der Bezirksevangelist ihn im Namen des dreieinigen Gottes in die Gemeinde auf.
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