Eine Stadt im Ausnahmezustand – so dramatisch wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) in ihrer Ausgabe vom Donnerstag den Zustand in Essen Rüttenscheid prognostizierte, sieht die Polizei die Lage aufgrund des Bundesparteitags der AfD in der Essener Grugahalle nicht. Fakt ist, dass seit Freitagmorgen, dem 28. Juni eine Sperrzone eingerichtet ist.
„Der Gottesdienst in Essen-Mitte am Sonntag um 10 Uhr wird wie gewohnt stattfinden“, so der Gemeindevorsteher Michael Sokoll. Das Kirchengebäude liegt zwar nur wenige hundert Meter von der Sperrzone entfernt, ist aber noch von drei Seiten gut zu erreichen. Umwege muss derjenige in Kauf nehmen, der aus Richtung Grugahalle kommt. Hier sind auch die Abfahrten der A52 zur Messehalle gesperrt.
Priester Sokoll empfiehlt: “Im Zweifelsfall zehn Minuten früher den Weg zum Gottesdienst antreten und die Anfahrt aus Richtung Süden wählen.“
Die Gläubigen aus der Gemeinde Essen-Mitte dürfen sich an diesem Tag auf Apostel Thorsten Zisowski freuen, der dort den Gottesdienst leiten wird.
Markt der Möglichkeiten
Als Reaktion auf den Bundesparteitag der AfD in der Grugahalle sind zahlreiche Aktionen und Gegendemonstrationen geplant. Die Polizei rechnet mit rund 80.000 Menschen, die sich am Wochenende gegen die AfD aussprechen wollen. Oberbürgermeister Thomas Kufen ist einer von ihnen.
Die Kirchen in der Stadt treten mit ein für Toleranz und Weltoffenheit und gestalten unter anderem den Markt der Möglichkeiten mit, welcher am Samstag, den 29. Juni, auf dem Messeparkplatz P2 stattfinden wird. Der Arbeitskreis der Christlichen Kirchen in Essen (ACK), zu dem auch die Neuapostolische Kirche gehört, lädt zum Besuch dieses besonderen Markten ein.
28. Juni 2024
Text:
Die Intenetredaktion
Fotos:
Peter Prengel
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