Warmes, farbiges und gedämmtes Licht empfing die Teilnehmer des Abendgottesdienstes am 13. November 2024 in Essen-Mitte. Äußerlich war vieles anders, die Botschaft der Predigt aber eine bekannte: Nichts kann uns von der Liebe Christi trennen.
Priester Michael Sokoll, Gemeindevorsteher von Essen-Mitte, konnte sich über ein sehr gut gefülltes Gotteshaus freuen, denn die Ankündigung, einen Wochengottesdienst in einem besonderen Rahmen erleben zu können, hat einige Besucher mehr angelockt. Piano- und Geigenklänge begrüßten den Gottesdienstbesucher, der sich in den illuminierten Kirchenraum setzen konnte.
Rendezvous mit Gott
Priester Sokoll verglich die Atmosphäre mit der bei einem Rendezvous. Dort sitzen sich meist im Kerzenschein zwei Personen gegenüber, die ein besonderes Verhältnis präge - so, wie der Gottesdienstteilnehmer ein besonderes Verhältnis zu Gott habe. Der Seelsorger griff die Botschaft aus dem achten Kapitel, Vers 35 des Römerbriefes auf, in dem Paulus die Frage, ja eher die motivierende Aussage tat: "Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?"
Es ist kompliziert
Der Seelsorger war etwas verwundert, als er davon berichtete, dass mancher seinen Beziehungsstatus auf Social Media als "es ist komplizier"` betitelt. Klar, in einer menschlichen Beziehung können sich auf beiden Seiten unterschiedliche Empfindungen entwickeln, was am Ende dann auch zu einer Trennung führen könne. „So ist es bei Gott nicht.“ unterstrich Priester Sokoll. „Denn Gott wird nie sagen, es ist kompliziert!“ so der Amtsträger. Die Liebe Gottes zu dem Menschen wird immer in gleicher Weise vorhanden sein und sich nicht ändern.
Umworbene Seele
Priester Ralf Schönert, Vorsteher der Gemeinde Essen-Überruhr, gab zu bedenken, dass noch weitere Mächte um die Seelen der Gläubigen buhlen und gern die Liebe Gottes in Frage stellen. Und das gern in dem Moment, wenn der Mensch schwach und anfällig ist. „Suchen wir doch regelmäßig das Rendezvous mit Gott.“ warb der Gemeindevorsteher.
Die Zukunft
Im letzten Predigtbeitrag des Abends wies der Vorsteher der Gemeinde Essen-Ost, Priester Dirk Makowski, darauf hin, dass die Liebe Gottes zu dem Menschen nicht auf die aktuelle Lebenssituation bezogen werden dürfe. „Die Liebe Gottes zielt hauptsächlich auf deine Zukunft ab.“ so Priester Makowski. „Die Liebe Gottes besteht darin, uns das ewige Leben zu schenken.“ führte der Seelsorger aus.
Eine junge Solistin, die von einem Pianisten begleitet wurde, stimmte die Gläubigen mit dem Lied "We are waiting!" auf die Feier des Heiligen Abendmahls ein.
Mit einem "Liebesbrief von Gott", vorgetragen von zwei jungen Christinnen, endete der Gottesdienst, und viele der Anwesenden blieben noch zu einem schönen Beisammensein zusammen.
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