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Bezirkswochenende Teil 2: Verbunden in Gott und in der Liebe

 

Nach dem großen Bezirksfest am Samstag trafen sich die Gläubigen des Bezirks Ruhr-Mitte am Sonntag, dem 9. Juni 2024 erneut auf der Sportanlage in Gelsenkirchen-Rotthausen. Bezirksevangelist Holger Stramka feierte einen Open-Air-Gottesdienst für alle Gemeinden des Bezirks.

721 Gottesdienstbesucher vor Ort, 264 Teilnehmer per IPTV und 56 Zuhörer am Telefon erlebten den ersten Gottesdienst, den der Bezirksvorsteher für den gesamten Bezirk Ruhr-Mitte hielt.

Er berichtete zunächst, dass er auf dem Weg zum Gottesdienst Plakate gesehen habe, die auf ein anstehendes sportliches Großereignis hinweisen. Dieses Ereignis steht unter dem Motto „United by Football“. Solche Großereignisse führen Menschen zusammen und verbinden. An diesem Wochenende hat Gott viele Menschen zusammengeführt, für die gilt: „United by god and by love – verbunden in Gott und in der Liebe.“ so der Bezirksleiter, und er äußerte den Wunsch, dass dies nicht nur an diesem Wochenende, sondern auch darüber hinaus für den Bezirk Ruhr-Mitte gelten werde.

Versammelt um Jesus

„Diese Sportanlage hat schon Vieles gesehen, aber bestimmt noch keinen Gottesdienst.“ fuhr der Bezirksevangelist fort und erwähnte die Bergpredigt Jesu, für die sich zahlreiche Menschen auf einer Anhöhe versammelten. Im Zentrum von Jesu Predigt stand das Vater Unser mit der besonderen Bitte: „Dein Reich komme.“ Bezirksevangelist Stramka erläuterte, dass diese Bitte den Blick auf das Wesentliche, auf unseren allerheiligsten Glauben lenke, nämlich die Wiederkunft Jesu Christi. Dies soll immer der Mittelpunkt unseres Lebens sein und Auswirkungen auf das Gemeindeleben haben. In den Gemeinden und im Bezirk soll Jesu Wesen und Haltung immer wahrnehmbar sein, so der Wunsch des Bezirksleiters. Dann wächst Liebe, und es herrscht Frieden.

Maria als Vorbild

Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Lukas 1,46 bis 48 zugrunde: „Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes; denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.“ Bezirksevangelist Stramka bezeichnete Maria als Sinnbild der Kirche Christi und als Vorbild, das uns als Christen prägen soll. Ihr Wesenszug war es, ihre Bestimmung und Aufgabe in Demut anzunehmen. Dies sei auch unsere Aufgabe als Christen. „Lasst uns weiter in der Demut dienen. Lasst uns weiterhin Gutes tun an jedermann, insbesondere in den Gemeinden.“ appellierte der Bezirksleiter an die Gottesdienstteilnehmer. Er äußerte seinen Dank für das viele Gute, das in den Gemeinden des Bezirks getan wird – praktische Lebenshilfe, geistliche Unterstützung, Zuhören, Trösten –, und formulierte dies auch als Aufgabe für die Zukunft. 

Bezirksevangelist Uwe Hillen sprach die Verheißung an, die Maria bekommen hatte: Ihr Sohn sollte groß werden und ein König sein. Als Jesus dann am Kreuz hing, habe sie vielleicht nicht verstanden, wie dies zu der Verheißung passt. Maria habe aber auch in dieser Situation geglaubt, führte der Bezirksevangelist aus. Und weiter: "Auch wir Menschen verstehen Gottes Handeln in unserem Leben nicht immer. Dabei gilt auch für uns, dass Gott am Ende alles gut machen wird."

„Ihre Demut und ihr uneingeschränkter Glaube zu Gott machen Maria zu einem besonderen Vorbild für uns Menschen.“ erläuterte Bezirksevangelist Bernd Garstka in seinem Predigtbeitrag. In der Gemeinschaft, die insbesondere an diesem Wochenende sichtbar war, stimmen wir mit diesem Vorbild überein. Weiter bezeichnete er die Gemeinde als Gemeinschaft, in der wir herzlich willkommen sind und uns wohlfühlen können. Dort finden wir das, was unserer Seele guttut. Dort gilt das Motto: „Vereint in Gott und in der Liebe.“

Im Anschluss an die Predigt feierte die große Gemeinde das Heilige Abendmahl – sicherlich das erste Mal, dass dies auf der Sportanlage erfolgte. Bezirksevangelist Stramka drückte aus, dass er in diesen Momenten eine heilige Atmosphäre an diesem Ort verspürte.

Vielfältige Beiträge

Bereits vor dem Gottesdienst sprachen Vertreter verschiedener Altersgruppen ein Gebet aus Dank und Fürbitten. Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet von einem gemischten Chor, der sich während des Bezirksfestes am Samstag in einer Chorprobe zusammengefunden hatte. Gleiches galt für den Kinderchor, der den Gottesdienst ebenfalls musikalisch bereicherte. Sämtliche Liedvorträge wurden zudem in Gebärdensprache begleitet. Zum Abschluss des Gottesdienstes sangen alle Gottesdienstteilnehmer gemeinsam das Lied „Der Herr ist mein Licht“.

Bezirkswochenende sorgt für große Begeisterung

Das Bezirkswochenende wurde von einem Planungsteam gestaltet, das weitgehend aus Jugendlichen aus dem Bezirk Ruhr-Mitte bestand. Ihre Begeisterung über dieses Wochenende drückten die Teilnehmer nach Abschluss des Gottesdienstes noch einmal durch langanhaltenden Applaus aus. Sie unterstrichen damit den herzlichen Dank und die Anerkennung, die Bezirksevangelist Stramka an das Organisationsteam richtete: „Ihr habt die Idee eines Bezirksfestes großartig umgesetzt.“ Er erweiterte den Dank auf alle Helferinnen und Helfer an diesem Wochenende sowie den gesamten Bezirk Ruhr-Mitte: „Danke, dass ihr alle da seid!“

Im Anschluss nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit, bei am Vortrag übrig gebliebenen Speisen und Getränken das Bezirkswochenende gemeinsam ausklingen zu lassen.

10. Juni 2024
Text: Britta Leippe
Fotos: Peter Prengel

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