Es war eine Premiere für den noch jungen Bezirk Ruhr-Mitte: Ungefähr 1.000 Gläubige aus Essen und Gelsenkirchen trafen sich am Samstag, dem 8. Juni 2024 auf der Bezirkssportanlage in Gelsenkirchen-Rotthausen zu einem Bezirksfest. Höhepunkt des Wochenendes, das vorwiegend von der Jugend des Bezirks organisiert worden war, war dann der Gottesdienst, den Bezirksevangelist Holger Stramka am darauffolgenden Sonntag für alle Gemeinden des Bezirks ebenfalls auf der Sportanlage feierte.
Im Weihnachtsgottesdienst 2022 hatte Bezirksapostel Rainer Storck die Bezirke Essen und Gelsenkirchen fusioniert und damit den Bezirk Ruhr-Mitte gegründet. Geleitet wird der Bezirk seitdem von Bezirksevangelist Holger Stramka, der von den Bezirksevangelisten Bernd Garstka und Uwe Hillen unterstützt wird.
Vielfältiges Programm für alle Altersgruppen
Am Samstagmorgen um 9.30 Uhr war das Sportgelände noch ziemlich leer; auf den ersten Blick war nicht viel mehr als grüner Rasen zu sehen. Dies änderte sich schnell, als Bezirksevangelist Stramka um kurz nach 10 Uhr das Bezirksfest mit einem Gebet eröffnete. Mit Applaus dankten die Anwesenden dem lieben Gott für den blauen Himmel und Sonnenschein.
Durch den Tag führten zwei jugendliche Moderatorinnen. Da das Wochenende auch dem Kennenlernen des Bezirks Ruhr-Mitte dienen sollte, stellten sich zunächst die verschiedenen Gruppen und Beauftragten im Bezirk vor und vermittelten Eindrücke von ihrer Arbeit. Anschließend stand die „HBU-Trinität“ im Fokus, die Bezirksleitung Holger Stramka, Bernd Garstka und Uwe Hillen. Die Bezirksevangelisten stellten sich sportlichen und kniffligen Herausforderungen im Vergleich mit Kindern, Jugendlichen, „Mittelalten“ und Senioren. Zwei Seniorinnen stellten in einem Sketch Situationen rund um den Gottesdienstbesuch nach, in denen sich manche Zuschauer wiederfanden.
Insbesondere für die Kinder wurde ein vielfältiges Programm angeboten. Bobbycar-Rennen, Basteln von Bienenhotels, Feuerlöschen bei der freiwilligen Feuerwehr, Torwand-Schießen und Menschenkicker sind nur einige Beispiele für die zahlreichen Mitmach- und Aktionsangebote.
Laufen für den guten Zweck
Ungefähr 100 Teilnehmer beteiligten sich an dem von Diakon Stefan Kienast organisierten Sponsorenlauf. Dies diente einem guten Zweck: die Spenden für die gelaufenen Runden kommen der „Jugend bewegt“-Einrichtung der Neuapostolischen Kirche zugute. Einige Fakten: Gelaufen wurden ca. 515 400-Meter-Runden; dies entspricht 206 Kilometern. 295 Runden oder 118 Kilometer wurden von Senioren gelaufen. Und ein Jugendlicher lief mit 53 Runden die Distanz eines Halbmarathons von 21 Kilometern.
Fünf Monate Vorbereitung
Im Januar 2024 traf sich das 25-köpfige Organisationsteam, vorwiegend Jugendliche, zum ersten Mal. „Wir haben uns der Aufgabe gestellt, obwohl uns die Erfahrung fehlte.“ so ein Mitglied dieses Teams. Ziel war es, die Ideen der jungen Christen umzusetzen und ein vielfältiges, kreatives Programm für alle Altersgruppen anzubieten. Dafür haben die Jugendlichen viele Stunden ihrer Freizeit geopfert, teilweise trotz Abiturvorbereitungen, und in langen Abendtreffen viele Gedanken ausgetauscht. Unterstützt wurde das Fest von Organisationen, unter anderem „Schalke hilft“, der Stiftung des FC Schalke 04, der Fürsorgekasse von 1908, der freiwilligen Feuerwehr sowie einigen anderen Gruppen.
Diesen Unterstützern sowie allen Helferinnen und Helfern, welche die Aktionen organisiert, an Speisen- und Getränkeständen im Einsatz waren und ansonsten in vielfältiger Weise unterstützt haben, gilt der herzliche Dank des Organisationsteams. Dies drückten die Moderatorinnen zum Abschluss des Tages aus und erweiterten den Dank auf alle, die an dem Bezirksfest teilgenommen und so zum Gelingen des Tages beigetragen haben. Bezirksevangelist Stramka nahm dies zum Anlass, ein großes Dankeschön an das Organisationsteam auszusprechen. Dass er damit die Eindrücke und Gefühle der Teilnehmer zum Ausdruck brachte, zeigte deren lang anhaltender Applaus für die jugendlichen Organisatoren. Im Gebet gab der Bezirksvorsteher diesen Dank an den lieben Gott weiter. Mit dem gemeinsam gesungenen „Steigerlied“ klang das Bezirksfest aus.
Ein Bericht über den Bezirksgottesdienst folgt.
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