Den Senioren-Gottesdienst 2024 erlebten die Teilnehmer am Sonntag, 26. Mai mit Apostel Thorsten Zisowski. Im Zentrum des Gottesdienstes stand der Appell an die Gläubigen, Gottes Wegen uneingeschränkt zu vertrauen. Mit über 300 Gottesdienstbesuchern war die Kirche am Diesingweg in Gelsenkirchen-Buer bis auf den letzten Platz gefüllt.
Apostel Zisowski stellte den Gottesdienst unter das Bibelwort aus dem 1. Petrusbrief 1, 6-7:“ Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, auf dass euer Glaube bewährt und viel kostbarer befunden werde als vergängliches Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.“
Gottes (Um)wegen vertrauen
Navigationssysteme geben oft Alternativrouten an, um Staus und Straßensperrungen zu umfahren. Auf seiner langen Wanderung ließ Gott das Volk Israel einen Umweg machen, um ein Treffen mit feindlichen Heeren zu vermeiden. „Im Leben lässt Gott uns den einen oder anderen Umweg machen“, so der Apostel. Oft verstehe man diese Wegänderung Gottes nicht. Dann sei es wichtig auf Gott zu vertrauen; er kenne den besten Weg. „Das ist eine Frage des Glaubens, des Vertrauens und der Verbindung zu Gott“, erläuterte der Apostel.
Gefahr durch Anfechtung und Enttäuschung
Anfechtungen können in dieser Zeit ganz unterschiedlich sein. Verletzungen, die unterwartet aus der Familie, der Gemeinde oder dem Freundeskreis kommen, machen unglücklich. Enttäuschte Erwartungen machen traurig. „Hier muss sich der Glaube bewähren. Damit Glaube sich bewährt, muss man ihn bekennen. Wie bekennt man seinen Glauben? Indem man ihn lebt“, riet der Apostel
Reicht dein Treibstoff noch, was treibt dich im Glauben an?
Die Antwort gab Bezirksevangelist Uwe Hillen in seinem Predigtbeitrag. Es ist der Glaube, der uns antreibt. Er führte weiter aus, dass die Zerbrechlichkeit des Natürlichen den Geist Gottes nicht aufhalten kann.
Appetit auf Gottes Wort ist ungebrochen
Die in Restaurants angebotenen Seniorenteller zeichnen sich durch kleinere Portionen aus, weil der Appetit im Alter vermeintlich nachlässt. „Wir wollen im Gottesdienst keine Seniorenteller. Wir wollen nicht weniger Kraft, nicht weniger Freude, nicht weniger Segen und nicht weniger Gnade“, unterstrich Bezirksevangelist Holger Stramka.
Änderung der Bezirkssenioren-Begleitung
Die langjährigen Bezirkssenioren-Begleiter Werner Scheibenzuber und Wolfgang Sewczyk wurden in den Ruhestand verabschiedet. Apostel Zisowski dankte ihnen und drückte seine besondere Wertschätzung für ihre Arbeit aus. Als Nachfolgerinnen wurden Jutta Schwichtenberg aus der Gemeinde Essen-Mitte und Bärbel Kruska aus der Gemeinde Gelsenkirchen-Mitte mit der Bezirkssenioren-Begleitung beauftragt.
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